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Berechnung der Grunderwerbsteuer über den Einheitswert


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Die Grunderwerbsteuer ist ein für den Käufer einer Immobilie unbeliebte Position, die aber in der Kalkulation des privaten Projektbudgets der Käufers eines Objektes durchgeführt werden sollte, um nicht im Nachhinein unangenehme Überraschungen zu erleben. Die Grunderwerbsteuer ist eine auf den Preis des Grundstückes bezogene Steuer. Das ist ganz entscheidend, denn abhängig vom Kaufpreis wird die Steuer ermittelt. Bei der Grundsteuer ist dies ein Wenig anders, denn hier wird der Einheitswert des Grundstückes oder bebauten Objektes als Basis für die steuerlich relevante Kalkulation der verrechneten Abgabehöhe verwendet. Die Grunderwerbsteuer ist somit nicht vom Einheitswert der gehandelten Liegenschaft abhängig und gekoppelt. Viele Banken haben für die grobe Erhebung der Höhe der gesamt anfallenden Nebenkosten eine einfache Faustformel zur Hand um den Kunden ein grobes Gefühl der Nebenkosten (inklusive der Grunderwerbsteuer) zu vermitteln. Meist geht man bei dieser groben Abschätzung von 10 Prozent der gesamten Projektkosten aus, wobei in dem ermittelten Betrag dann auch anfallende Nebenkosten wie Vermittlungsprovisionen von Maklern, Abgaben am Grundbuch und die natürlich die im Vorfeld besprochenen Ausgaben für die Grunderwerbsteuer. Natürlich liegt es klar auf der Hand, dass diese einfache grobe Abschätzung bald an Ihre Grenzen hinsichtlich einer validen Aussage kommen muss!

Auch Kosten wie der Aufschließung für Kanal oder Gasanschluss sind hier noch nicht berücksichtigt!
Dies führt uns in eine weitere und viel komplexere Ebene der Kostenanalyse für die Ermittlung der Machbarkeit des gesamten Projektes, welches ja eine entscheidende Rolle für die zukünftigen Eigentümer der Liegenschaft, die sich den Spaß ja auch leisten können müssen!
Meist werden die Ausgaben und tatsächlichen Kosten für Renovierung, Einrichtung und Aufschließung völlig unterschätzt. Besonders im privaten Bereich sind die projektierten Kosten meist hinter den tatsächlichen Kosten veranschlagt. Doch man kann auch nicht erwarten, dass private Personen die nicht aus der Branche kommen und täglich mit der Materie zu tun haben nicht die selbe Genauigkeit ausarbeiten können wie Profis in einer Hausverwaltung, die täglich mit der Bewertung und Projektierung von Zinshäusern beauftragt werden und konfrontiert sind.