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Prepaid Handys statt Vertrag?


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Wer ein Handy nutzen möchte ohne einen Vertrag abzuschließen, kann einfach zu einem Prepaid Tarif greifen. Die Prepaid Karten sind gängig für 10 bis 20 Euro zu bekommen und beinhalten bereits ein Startguthaben. Weitere Angebote umfassen auch ein Prepaid Handy, das in der Regel aber weniger subventioniert ist als ein Vertragshandy.

 

Ähnlich wie bei den Vertragshandys hat ein Prepaid Handy oft auch anfangs ein SIM-Lock oder Netzlock, das heißt, es kann nur mit der zum Tarif gehörigen SIM-Karte benutzt werden. Dies soll verhindern, dass das Angebot nur wegen des Handys in Anspruch genommen wird, das billig gekauft und mit der Karte eines anderen Anbieters betrieben wird ohne das Tarifangebot des verkaufenden Dienstleisters zu nutzen. Das ist nur verständlich, denn der Anbieter möchte schließlich, dass der Umsatz bei ihm gemacht wird, und bietet dafür auch ein verbilligtes Handy.

 

Alternativ kann das Handy gegen Zahlung einer Gebühr auch schon vorzeitig freigeschaltet werden; allerdings bewegt sich diese Gebühr normaler Weise auf einem recht hohen Niveau, sodass kein Vorteil mehr gegenüber einem Kauf des Handys ohne Netzbindung besteht. Nach Ablauf einer Zeitspanne, etwa 24 Monate, bekommt man den Freischaltcode auch kostenlos vom Prepaid-Anbieter und kann das Handy nun frei nutzen; dies entspricht auch der Mindestvertragslaufzeit der meisten Vertragshandys.

 

Selbstverständlich kann die Prepaid Karte auch ohne ein besonderes Prepaid Handy genutzt werden, zum Beispiel einfach in einem schon vorhandenen freigeschalteten Handy. Im Gegensatz zu Vertragshandys bietet dies den Vorteil, dass man den Prepaid Anbieter schnell und unkompliziert wechseln kann, wenn etwa andere Konditionen auftreten oder man sein Mobilverhalten ändert und so andere Angebote günstiger erscheinen.