Sicherheit bis zur Verrentung vereinbaren
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- 07.09.2007
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Wann eine schwere Erkrankung zu einer dauerhaften Berufsunfähigkeit führt, kann niemand voraussagen. Fakt ist jedoch, dass sich die Risiken mit zunehmendem Alter erhöhen.
Somit sollte man nicht die Gefahr unterschätzen, noch einige Jahre vor dem Eintritt in den Ruhestand berufsunfähig zu werden.
Bereits jeder vierte Arbeitnehmer musste unfreiwillig aus dem Berufsleben scheiden, weil Krebsleiden, Störungen des Bewegungsapparates, Herz- und Kreislauferkrankungen wie auch psychische Leiden zum beruflichen Aus gezwungen haben.
Über zwei Millionen Frührentner sprechen hier eine deutliche Sprache.
Wird die Lebensgrundlage, das feste Monatseinkommen entzogen, muss man auf die gesetzliche Absicherung zurückgreifen, die mehr als enttäuschend ausfällt, da nur ein bestimmter Prozentsatz des letzten Einkommens gezahlt wird. Versorgungslücken sind dann die Konsequenz.
Wer einen lückenlosen Schutz verlangt, sollte daher so früh wie möglich, am besten bereits als Berufseinsteiger, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, die den Arbeitnehmer auch bis zum Eintritt ins Rentenalter finanziell absichert. Da die Lebensarbeitszeit um zwei Jahre, also von 65 auf 67 Jahre verlängert wurde, sollte man bei seinem Versicherer unbedingt nachfragen, ob diese Option angeboten wird. Aus diesem Grunde stellen viele die Forderung, dass sich die Versicherer darauf einstellen sollen, um auch die beiden zusätzlichen Jahre bis zur Verrentung einzubeziehen; und zwar ohne eine erneute Gesundheitsprüfung.
Wie sich die Branche letztendlich umstellen wird, bleibt abzuwarten, jedoch besteht die Möglichkeit für denjenigen, der sich in naher Zukunft gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit absichern wollen, sich auf die Suche nach einem geeigneten Anbieter zu machen. Denn erst eine angepasste Laufzeit ermöglicht einen Rundumschutz, damit man nicht noch kurz vor seinem Ruhestand mit Versorgungslücken rechnen muss.
Leider unterschätzen noch immer viele Arbeitnehmer die Risiken, die durch eine Invalidität auf sich und die Familie zukommen können. Gerade wenn man als Alleinverdiener für den Lebensunterhalt einer ganzen Familie sorgt und vielleicht auch noch ein Hypothekendarlehen tilgen muss, muss mit tiefen finanziellen Einschnitten gerechnet werden, die durch die Leistungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung aufgefangen werden können.






