Der Aceh Konflikt in Indonesien
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- 26.09.2007
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Der Aceh Konflikt war lange Zeit eine Brennpunkt in Indonesien. Erst mit der Tsunami Katastrophe zeichnete sich gezwungenermaßen ein Entspannung ab.
Zum Einen durch den Druck auf die Verantwortlichen in Jakarta aber auch schlicht, weil den Rebellen in Aceh durch die Katastrophe sämtliche Ressourcen zur Fortführung des Kampfes abhanden gekommen waren.
Die Widerstandbewegung, genannt (GAM = Gerakan Aceh Merdeka) existiert bereits seit 1976, aber der Ursprung des Konfliktes reicht noch weiter zurück und ist unter Anderem auf die stark zentralistische Politik Indonesiens zurückzuführen, jedoch auch auf die Ablehnung eines islamischen Staates Indonesien durch Sukarno in den Gründungsjahren der Republik Indonesien.
Zu Anfang hatte die GAM nur wenige aktive Mitglieder, doch gewann sie durch das harte Vorgehen des indonesischen Militärs, unter dem besonders die Zivilbevölkerung litt, neue Mitglieder.
Ein weiterer Grund für eine Solidarisierung mit der GAM war die fehlende Beteiligung der Bevölkerung an den Gewinnen aus der Ausbeutung der lokalen Ressourcen. Die Gewinne fielen oft eher der in Indonesien verbreiteten Korruption zum Opfer.
Zwischen 1989-1991 hatte sie bereits ca. 750 aktive Anhänger, bevor sie erneut zerschlagen wurde. Allerdings war die Zerschlagung der GAM kein wirklicher Sieg des Militärs von Indonesien.
Schon 1999 hatte die Anzahl der Anhänger und Sympathisanten enorm zugenommen und betrug 15.000 bis 27.000 Anhänger.
Es wurden in dieser Zeit, nach dem Ende der Suharto Ära in Indonesien wurden zahlreiche Anläufe zu einem Friedensschluss unternommen, die allerdings letzten Endes, trotz guter Vorzeichen kein positives Ergebnis brachten.
Erst durch den Tsunami im Osten von Indonesien kam es zu einem dauerhaften Frieden, der auch durch internationale Beobachter gesichert wurde.






