Hanf - Eine Kulturpflanze mit Geschichte
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- 27.09.2007
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Negative Aspekte werden, so sie überhaupt auch nur ansatzweise auf der Realität beruhen, überbetont, während die Vorteile der Hanfpflanze totgeschwiegen werden. Diese Verteufelung eines Naturprodukts mit breitesten Anwendungsmöglichkeiten fand erst in jüngster Zeit statt und basiert auf einer unbegründeten Hysterie.
Der Ursprung der Hanfpflanze liegt in Zentralasien, wo sie schon vor zehntausend Jahren kultiviert wurde und damit eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt ist. Die alten Chinesen nannten sie „ma“ und fertigten Seile, Baumaterialien, Stoffe und Papier aus ihr her. Der Proteinreichtum der Hanfsamen prädestinierte sie zur Herstellung von Nahrung und Hanföl, dessen gesundheitliche Zuträglichkeit sich in seinem enormen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zeigt, es enthält sogar mehr als Raps- und Sojaöl.
In Indien glaubte man gar, Hanf komme direkt von den Göttern und schätzte ihn als Heilkraut, das auf dem gesamten Subkontinent zur Behandlung von Malaria, Ruhr, Verdauungs-, Konzentrations- und Potenzstörungen benutzt wurde.
Auch in der Bibel wird Hanf erwähnt, jedenfalls wird die „Pflanzung“, von der in Hesekiel 34:29 die Rede ist, dahingehend interpretiert.






