Ende in Sicht: der Poker-Boom und seine Entwicklung
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- 22.10.2007
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Man kann es fast nicht mehr sehen:auf Pro Sieben läuft die PokerStars-Nacht mit vielen Prominenten, auf DSF wird fast jeden Tag eine Pokersendung übertragen und schaut man sich die derzeitige Online-Werbung an, fallen direkt die Online-Pokerräume auf. War Poker vor 4-5 Jahren nur ein Zeitvertreib für eine kleine Minderheit, ist es mittlerweile in Deutschland zu einer richtigen Pokermania gekommen. Woran liegt dies, dass ein vergessenes Spiel wieder so hipp ist?
Angefangen hat es im Grunde mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft (WSOP - World Series of Poker) durch einen absoluten No-Name, der sich auf einer Online-Seite dafür kostenlos qualifiziert hat. Dies wurde in den Medien dermaßen gepusht, dass plötzlich eine riesen Welle aus Amerika zum alten Kontinent rübergeschwappt ist. Demographisch gesehen ist interessant, dass vor allem gebildete junge Männer derzeit Online-Poker spielen. Es ist also kein Spiel für Randgruppen der Gesellschaft. Woran liegt dies? Darüber streiten sich die Experten, aber viele Spieler vertreten die Meinung, dass Poker kein Glücksspiel (gerade in der Variante Holdem) ist. Vieles ist statistisch errechenbar, zwar nicht die Karten, aber das Risiko, dass man als Spieler eingehen kann. Und genau dies erfordert eine gewisse intelektuelle Fähigkeit von einem Pokerspieler. Außerdem locken die Anbieter natürlich mit dem großen Geld, Bonus Angeboten und Rackeback. Alles in Allem wird also versprochen mit wenig Geldeinsatz ein Vermögen machen zu können. Doch oft wird vergessen, dass dieser Weg viele Rückschläge und Hindernisse aufweist und das Thema Spielsucht nicht zu vernachlässigen ist.






