Das Klangverhalten der Klangschalen
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- 08.11.2007
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Der Klang von Klangschalen ist sehr unterschiedlich und ist nicht nur davon abhängig, wie stark mit einem Schlegel auf die Klangschale eingewirkt wird, sondern auch von der Umgebungstemperatur und der Bauweise.
Klangschalen besitzen einen Grundton, der der tiefste Ton der Schale ist. Während einer Klangmassage wird dieser Ton durch ein ganz weiches Anschlagen mit einem weichen Schlegel oder auch mit der Hand erreicht. Dieser Grundton besteht eigentlich aus zwei getrennten Tönen, die sich ihn ihrer Tonhöhe nur ganz gering unterscheiden.
Die entstehenden Töne der Klangschalen sind unter anderem auch von der Umgebungstemperatur abhängig. Allerdings klingen sie bei höheren Temperaturen nicht höher, wie es bei anderen Instrumenten der Fall ist, sondern genau anders herum. Bei einer warmen Umgebung, z.B. bei einer gemütlichen Klangschalenmassage, dehnen sich die Schalen aus. Die Folge ist, dass ihr Umfang größer wird und damit die Frequenz sinkt. So kling die Klangschale tiefer. Durch das Zusammentreffen zweier solcher Töne entstehen Schwingungen, denn der Ton schwillt auf und ab, wird also lauter und leiser. Die Frequenz wird vom Abstand der beiden Grundtöne zueinander bestimmt. Bezeichnet wird dies als Schwebfrequenz.
Um nun bei einer Klangmassage weitere Töne zu erzeugen wird mit verschiedenen Schlegeln auf die Klangschalen eingewirkt. So kann mit einem weichen Holzschlegel der erste Oberton besonders angeregt werden. Beim Anschlagen mit einem harten Holz werden die hohen Obertöne erzeugt. Bei beiden Varianten entsteht wieder ein Paar von Tönen die entsprechende Schwebungen hervorrufen. Bei einem hohen Oberton ist der zweite Ton meist deutlicher zu hören, besonders wenn bei der Klangschalenmassage große Klangschalen verwendet werden.






