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Voll im Trend: High-Class Partnervermittlungen


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Es ist noch gar nicht so lange her, da galten Partnervermittlungen als anrüchig. So ein Partnerinstitut stand in dem Ruf, der letzte Ausweg zu sein für verzweifelte Männer und Frauen, die sich nach der großen Liebe sehnten, diese aber einfach nicht finden konnten, weil sie entweder zu schüchtern waren oder schlicht und ergreifend zu unattraktiv. Dieses schlechte Image gibt es heutzutage allerdings nicht mehr; im Gegenteil, besonders unter Akademikern ist es heute fast normal, sich bei der Partnersuche auf ein ihrem Einkommen und ihrer Bildung angemessenes High-Class-Institut zu verlassen.

Zwei Entwicklungen gibt es, die für diesen Wandel verantwortlich sind: Zum Einen die gestiegene Mobilität. Früher lernte man/Frau einen Partner in erster Linie in heimischer Umgebung kennen. Zum Beispiel beim Sport, durch Bekannte oder in der Disco, die man jedes Wochenende regelmäßig seit seinem 15. Lebensjahr besuchte. Heute gibt es diese Möglichkeiten nicht mehr, da man in der Regel mit 19 oder 20 das heimische Nest verlässt und zu studieren anfängt. Ein paar Jahre später bekommt man – natürlich in einer anderen Stadt – seinen ersten Job, und wieder zwei oder drei Jahre später folgt dann schon der nächste Umzug. Eins ist klar: So richtig sesshaft wird man nirgendwo; sich um einen adäquaten Partner zu kümmern ist sehr schwer, fast unmöglich.

Die zweite Entwicklung ist das geänderte Auftreten der Vermittlungsagenturen. Heute ist ein Partnerinstitut keine gewöhnliche Heiratsvermittlung mehr, sondern ein High-Class-Institut für die Ansprüche einer ausgewählten Klientel, die akademisch gebildet, finanziell unabhängig und sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Wahl des richtigen Partners bzw. der richtigen Partnerin ist.