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Prepaid – im Voraus bezahlen

Ein durch die Landesbank Berlin verbreitetes Konzept sind die Prepaid Kreditkarten, die vorher nur im Ausland erhältlich waren. Der eigentliche Grund dieser Einführung war die Xbox und deren Onlinedienste, die nur mit Kreditkarte zu bezahlen sind, aber kaum jemand der jugendlichen Zielgruppe eine solche Karte besaß. Um jedem den Besitz einer Kreditkarte zu ermöglichen, Prepaid Kreditkarten sind für jeden zu haben, negative Bonität oder Schufaeinträge spielen keine Rolle, da diese Karten eigentlich überhaupt keinen Kredit gewähren, sondern auf Guthabenbasis arbeiten. Das heißt, vor Benutzung der Prepaid Kreditkarte muss sie erst mit Guthaben aufgeladen werden. Nach dem selben Prinzip funktionieren auch die Prepaid Handytarife, bei denen ebenfalls im Voraus bezahlt wird und das Guthaben so später verwendet werden kann. Diese erste Kreditkarte der Landesbank Berlin fand eine große Resonanz nicht nur unter den Xbox-Spielern, sondern vor allem bei denjenigen, die keine konventionelle Kreditkarte mehr erhielten.

Derzeit gibt es sehr viele Anbieter für Prepaid Kreditkarten, oft zu unterschiedlichen Konditionen. Das Prinzip des Guthabenaufladens haben sie aber alle gemein. Ein Vorteil ist der, dass man nicht ins Minus kommen kann, schließlich kann nur das Geld verwendet werden, was vorher einbezahlt wurde. Gleichzeitig könnte man das als Nachteil empfinden, denn die Prepaid Kreditkarte ist nicht allzeit bereit. Hat man einmal vergessen, sie wieder aufzuladen, ist eine Bezahlung nicht möglich. Wer sich aber beispielsweise für eine ausgedehnte Shoppingtour ein Limit gesetzt hat, wird dieses nicht überschreiten können und hat seine Ausgaben voll unter Kontrolle. Bezahlen kann man mit der Prepaid Kreditkarte überall da, wo auch normale Kreditkarten akzeptiert werden.