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Gummistiefel – Die Anfänge


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Bei Gummistiefeln handelt es sich um waden- bzw. kniehohe Stiefel, die wasserdicht sind. Meist sind sie unifarben und daher sowohl für Männer und Frauen gedacht. Angezogen werden Gummistiefel dabei insbesondere als Regenstiefel, zum Beispiel wenn man bei Regen in den Garten gehen muss, um dort etwas zu erledigen. Hergestellt werden Gummistiefel in der Regel aus Naturkautschuk, bzw. aus Gummimischungen, die einen hohen Latexanteil enthalten.

Gummistiefel aus Latex sind dabei etwas anfälliger gegen hohe UV-Strahlung und unter Umständen auch gegen bestimmte Chemikalien, ihre Eigenschaften jedoch verlieren auch diese Gummistiefel dabei nicht. Hochwertige Gummi- oder Regenstiefel verfügen über Sohlen aus einem anderen Material, sowie über andere Ausstattungsdetails, wie zum Beispiel Schnürungen oder aber Ausziehhilfen (zum Beispiel eine Lasche auf der Rückseite). Wie so manches andere- so kamen auch die Gummistiefel- aus Amerika. Bei Recherchen hat man herausgefunden, dass bereits die Urbevölkerung von Südamerika eine Art Gummistiefel entwickelt hatte, um mit ihnen durch den nach den Regenfällen morastigen Dschungel zu gelangen. Es handelt sich dabei um eine Herstellungsart, die noch primitiv war. Und zwar wurden Stoffe, bzw. Stoffschuhe getränkt und zwar mit Pflanzensaft, wodurch es zu einer Vernetzung der Latexsubstanz kam, was zu einer gewissen Haltbarkeit führte.

In Europa hatte man zunächst für wasserfeste Stiefel keine Verwendung, die auf Gummibasis hergestellt wurden. Es war für viele darüber hinaus ein unangenehmes Gefühl Gummistiefel zu tragen, denn bei Hitze klebten die Stiefel, bei Kälte hingegen waren sie spröde. Nachdem jedoch 1840 Charles Goodyear den plastischen Kautschuk mit Ruß und Schwefel vermischt hatte und daraus eine dauerhaft elastische Masse entstand, aus der Gummistiefel gefertigt werden konnten, fanden Gummistiefel größeren Anklang.