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Investmentbank Goldman, Sachs & Co.


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Die Investmentbank Goldman Sachs wurde 1869 vom ehemaligen Lehrer Marcus Goldman, einem Auswanderer aus dem Deutschen Reich, gegründet. Ursprünglich finanzierte Goldman Diamantenhändler. Der zweite Name Sachs stammt von Goldmans Schwiegersohn Sachs, der mit in das Unternehmen einstieg. Nachdem weitere Partner aufgenommen wurden, firmierte die Bank seit 1885 unter Goldman, Sachs & Co. Der Name wird bis heute weitergeführt.

Die Weltwirtschaftskrise ging auch an Sachs nicht spurlos vorüber: 1929 kollabierten die hauseigenen Investmentfonds in Folge des Schwarzen Freitags an der New Yorker Börse. Ab diesem Zeitpunkt setzte das Bankhaus auf Beratung bei Firmenverkauf und Börsengängen.

In den 1970iger Jahren wurde der Wertpapierhandel wieder ausgebaut. Etwa zur gleichen Zeit stieg Goldman Sachs in den Handel mit Rohstoffen ein. 1981 wurde Kompetenz durch Übernahme des Rohstoffhändlers J. Aaron zugekauft. Trotz weiterer Rückschläge in den 1990iger Jahren wurde an dieser Strategie festgehalten. Beinahe wäre 1998 der Hedgefond LTCM zusamengebrochen.

1999 ging das traditionsreiche Bankhaus selbst an die Börse. Mit dem frischen Kapital wurde auch das Eigengeschäft ausgebaut. Heute stammen etwa 2/3 der Erträge aus dem Kapitalmarktgeschäft, der Rest aus Vermögensberatung und -verwaltung.

 

Mit einem Börsenwert von aktuell über 70 Milliarden Dollar ist Goldman Sachs nicht nur die weltweit größte reinrassige Investmentbank, sondern mit 30 Prozent Eigenkapitalrendite sicherlich auch eine der profitablesten.