Tagesgeldkonto oder Sparbuch
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- 11.02.2008
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Die Sicherheit einer Geldanlage hängt von der Bonität des Kreditinstitutes ab. Die Bonität von Geldinstituten, Unternehmen und Staaten wird von Rating-Agenturen beurteilt, die über ihre Web-Portale konsultiert werden können. In Deutschland sind jedoch die Einlagen der Sparer durch das Einlagensicherungsgesetz vor Krisen gesichert. Gerät eine Bank in eine finanzielle Schieflage, wird sie bis zu einem bestimmten Betrag von anderen Instituten unterstützt.
Da ein Sparbuch und ein Tagesgeldkonto vor diesem Hintergrund rechtlich nicht unterschieden werden, ist die Absicherung gegen Konkurs des Kreditinstitutes bei beiden Anlageformen identisch. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Garantie der auf den Anlagebetrag zu berechnenden Zinsen und der Fälligkeit des angelegten Vermögens.
Bei einem Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist garantiert die Bank, den gekündigten Betrag nach drei Monaten zur Verfügung zu stellen. Wird eine längere Kündigungsfrist vereinbart, verlängert sich dieser Zeitraum. Von der Dauer der Kündigungsfrist hängt auch die Höhe er Zinsen ab: je länger die Kündigungsfrist, desto höher die Zinsrate. Dennoch muss man feststellen, dass die Sparbuch Zinsen gegenüber dem Tagesgeld recht niedrig sind. Der Anlagebetrag auf einem Tagesgeldkonto ist ohne Kündigung täglich verfügbar. Allerdings garantiert das kontoführende Institut nicht die Höhe des Zinssatzes, der von der Bank beliebig angepasst werden kann.
Aber keine Sorge, normale Geschäftsbanken passen den Zinssatz für Tagesgeld nicht ständig an. Tagesgeld ist also auch eine beständige Geldanlage. Allerdings braucht die Bank nicht das Einverständnis des Kunden um den Zinssatz zu verändern. Im Allgemeinen liegt er über dem für Sparbücher.
Trotz der Zinsunterschiede gibt es in Deutschland und Österreich mehr Sparbücher als Tagesgeldkonten.






