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Tourismus Türkei – zwischen Tradition und Moderne


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Jahr für Jahr besuchen mehrere tausend Besucher das sehenswerte Urlaubsland Türkei.

In der Türkei ist es fast ganzjährig mild. Die Türkei gilt als "Brücke zwischen dem Orient und dem Okzident". Das heißt, die Türkei ist sowohl auf Tradition bedacht als auch modern und nach Westen hin geöffnet. Heute ist die Türkei dabei eines der sehr wenigen islamischen Länder, die ihren Besuchern gestattet auch einmal Einblick in das Religionsleben zu nehmen, denn die Türkei gestattet es auch Nicht-Muslimen Einblick in die Moscheen zu nehmen.

Es ist dabei so, dass man sich jedoch als Tourist dabei an bestimmte Regeln zu halten hat. Beispielsweise darf eine Frau die Moschee nur mit einem Kopftuch betreten. Auch ansonsten ist es für Frauen eher schwierig, sich in der islamisch geprägten Türkei ohne Kleiderzwang zu bewegen, insbesondere dann, wenn man als Tourist einmal einen kurzen Ausflug in das „Ländliche“ wagt. Für alle Nicht-Muslime sind dabei bestimmte Verhaltenskodexe zu beachten, weil es in der Türkei so ist, dass die Menschen auf dem Land noch viel stärker an den Traditionen festhalten. Bei vielen jüngeren Türken, die noch nicht solange in den Städten leben, ist es hingegen so, dass sie zum Teil schon die westliche Kultur übernommen haben und danach auch leben.

Wenn man also als Tourist zunächst eine der größeren Städte in der Türkei besucht und anschließend  sich zwecks Kennenlernens des Landes in ein Dorf begibt, wird man schnell merken, wie sehr der Türkei insgesamt gesehen dennoch inzwischen der „Brückenschlag“ zwischen Tradition und Moderne – dem Festhalten an Traditionen, bzw. der Öffnung Richtung westlicher Kultur –  gelungen ist.

Dabei ist es ja auch so, dass gerade die Türkei für viele Kulturtouristen dahingehend interessant ist, weil sie mit ihrer ehemaligen Hauptstadt Konstantinopel, als Mittelpunkt des 1000- jährigen Byzantinischen Reiches, eines der Länder ist, in denen die Wurzeln des frühen Christentums liegen.