Die Thermoskanne zum Schlafen
- keine Bewertung
- 02.03.2008
- 500 Hits
- Fehler melden
- Weiterempfehlen
Schlafsäcke sind gegenwärtig im Outdoorbereich unerläßlich geworden. Jedes Jahr kommen neue technische Erfahrungen mit Materialien und Füllungen zum Einsatz. Die bedeutsamsten Unterschiede und Merkmale sollen hier aufgeführt werden.
Die vorzüglichsten Entscheidungskriterien sind unter anderem der Temperaturbereich, das Gewicht, die Paßform, die Füllung, das Material und das Packmaß. Der Temperaturbereich wird in vier Kategorien angegeben, die Komforttemperatur oben, die Komforttemperatur Frauen, die Komforttemperatur Männer und die Extremtemperatur. Inzwischen sind diese Angaben strikt unter die EN-Norm 13597 gesetzt, damit die Daten der verschiedenen Produzenten miteinander vergleichbar sind. Nun teilen die Produzenten den Schlafsack in einige Typen ein: Sommer- und Winterschlafsäcke, 2 und 3 Saison-Schlafsäcke, Expeditionsschlafsäcke und so weiter. Der Einsatz bestimmt den Temperaturbereich. Das Gewicht hängt stark mit der Ladung zusammen. Daunen sind außergewöhnlich leicht und halten beträchtlich warm und sind überaus komprimierbar, ideal fürs tägliche Tragen und für niedrige Temperaturen. Kunstfaserfüllungen halten im Gegensatz dazu auch mal Feuchtigkeit aus, sind dafür ein bisschen schwerer und im Packmaß ein wenig größer, allerdings auch günstiger- der ideale Zelt und Sommerschlafsack.
Eine gute Lösung ist eine PrimaLoft oder ähnliche Füllung. Solche Füllungen sind leicht, atmungsaktiv und besitzen hervorragende wasserabstoßende Eigenschaften, damit Sie selbst unter den radikalsten Witterungsbedingungen trocken, warm und komfortabel bleiben. Bei der Paßform für die Breite kommt es ganz auf das Liegeverhalten des Menschen an: Wer sich häufig des nachts dreht oder mit angewinkelten Beinen schläft, benötigt einen etwas breiteren Schlafsack. Bei der Länge sollte man unbedingt darauf achten, daß im Fußbereich kein überschüssiger Raum mit Luft entsteht, diesen muß man völlig unnütz erwärmen und das kann zu kalten Füßen führen. Im Schulter- und Kopfbereich muß der Schlafsack soweit zusammenzipbar sein, daß keine Luft herein kann oder entgehen kann, nur das Gesicht bleibt offen.
Beim verwendeten Material für den Schlafsack gibt es verständlicherweise auch große Qualitätsunterschiede. Es gibt äußerst knisternde Stoffe, die sich wie Plastiktüten anfühlen, diese sind erwartungsgemäß günstig. Feinere Stoffe sind weich und fühlen sich an wie eine gute Bettdecke. Außerdem gibt es seit einiger Zeit wasserdichte Schlafsäcke. Sie sind leicht, wasserdicht und dabei atmungsaktiv. Somit kann man sich bei jedem Wetter in die meist mit Daune gefüllten Schlafsäcke verkriechen und erreicht ein gutes Verhältnis von Wärme- und Wetterschutz.
Wenn man all diese kleinen Merkmale sich genau anschaut und vergleicht, wird man schnell den passenden Schlafsack für sich selbst finden.
SilvioGraupner
info(at)biwakscharte.de






