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Welche Girokonten sind wirklich kostenlos?


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Als kostenlose Girokonten bezeichnet man diejenigen Konten, bei denen dauerhaft oder zeitlich befristet (meist über 1 Jahr für Neukunden) keine Grundgebühren anfallen. Alle anderen Leistungen sind bis auf wenige Ausnahmen dennoch entgeltpflichtig. Vier Kontoauszüge je Monat und bis zu 20 Überweisungen im gleichen Zeitraum sind meistens inbegriffen. Was darüber hinausgeht, verursacht zusätzliche Gebühren. Pauschalen für Bargeld am Automaten einer anderen Bank sind die Regel. Durchschnittlich 72,00 Euro müssen Sie im Jahr dafür berappen. Einzelne Banken bieten diesen Service weltweit kostenlos, andere bezuschussen die dafür anfallenden Kosten mit bis zu 6,00 Euro je Quartal. Sehr unterschiedlich sind auch die Voraussetzungen, die die Kunden erfüllen müssen, um in den Genuss eines kostenlosen Girokontos zu kommen.

Zahlungseingänge von mindestens 1.250 Euro je Monat oder eine jederzeit verfügbare Mindesteinlage von 2.500 Euro fordern einige Kreditinstitute. Verglichen werden sollten auf jeden Fall die Kosten für die Folgejahre und die fälligen Zinsen für Guthaben und in Anspruch genommene Kreditrahmen. Dort gibt es sehr erhebliche Unterschiede, wo man mehr sparen oder gutmachen kann als an den reinen Gebühren.

Sie möchten lieber Gutschriften beim Einsatz der Kreditkarte an der Supermarktkasse? Auch das gibt es genauso wie versprochene Startguthaben von bis zu 50 Euro bei Eröffnung eines kostenlosen Girokontos.

So vielfältig wie die Interessen der Banken und Kunden, so unterschiedlich sind die Angebote. Ein gründlicher Vergleich vor Abschluss eines Kontovertrages lohnt sich allemal. Möglich ist ein direkter Vergleich von zahlreichen Kontenvarianten auf einschlägigen Internetseiten. Das geht schnell und dort werden auch versteckte Kosten gnadenlos offengelegt.