Der Aquarianer und sein Hobby
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- 19.06.2008
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Die Freude des Aquarianers an seinem Hobby kann schon einmal getrübt werden, wenn die Pflanzen so gar nicht mehr gesund aussehen wollen oder sich der Fischbestand plötzlich auf unnatürlichem Wege stark reduziert. Die laufende Pflege eines Aquariums ist unverzichtbar. Wird diese vernachlässigt, rächt es sich nicht selten. Daher gilt bereits in den Anfängen dafür zu sorgen, dass gute Voraussetzungen gegeben sind, damit Zierfische und Pflanzen optimale Bedingungen vorfinden.
Neben dem entsprechenden Außenfilter oder auch Innenfilter gehört unbedingt ein guter Bodengrund dazu, wobei Aqualit empfehlenswert ist. Ein nicht zu unterschätzendes Problem sind auch Grünalgen, die sich zumeist bei einem zu großen Lichteinfall oder aufgrund eines starken Nährstoffüberangebotes entwickeln können. War es in früheren Zeiten noch so, dass es dann notwendig wurde, diese Algen manuell von den Beckenscheiben zu entfernen, kann dem Problem heute mit anderen Mitteln begegnet werden. Ein Nitratkiller zum Beispiel leistet in diesem Zusammenhang gute Dienste.
Ein besonders wichtiges Thema nimmt auch die Aquarienheizung ein. Fehlt den Fischen die benötigte Wärme, die je nach Fischart variieren kann, werden die Lebensfunktionen, wie zum Beispiel die Futteraufnahme, eingeschränkt. Schon bei der Auswahl der Zierfische für ein Gesellschaftsaquarium sollte also stets darauf geachtet werden, dass die Ansprüche in Richtung Temperatur bei allen Arten gleich sind. Meist sind zu geringe Temperaturen zwar schädlicher als zu hohe, ist die Wassertemperatur jedoch konstant höher als beabsichtigt, wirkt sich dies manchmal unter anderem negativ auf die Farbenpracht der Fische aus. Ein Digitalthermometer kann in diesem Zusammenhang eingesetzt werden und dem Aquarienbesitzer ermöglichen, in diesem Bereich immer den Überblick zu behalten.
Axel Faust






