Die schwimmende Verlegung
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- 03.07.2008
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Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie nach einigen Jahren Parkett wieder einen anderen Bodenbelag wie Laminat wünschen, empfiehlt sich in jedem Fall die schwimmende Verlegung. Der Estrich muss auch in diesem Fall relativ eben sein. Allerdings sind die Ansprüche nicht so hoch wie bei vollflächig zu verklebendem Parkett.
Es wird generell nach dem Reinigen des Unterbodens eine trittschalldämmende Unterlage ausgebracht, die gleichzeitig auch kleinere Unebenheiten ausgleicht. Wenn ein fest verklebter Teppichboden vorhanden ist, können Sie diesen meist als Unterlage fürs Fertigparkett liegen lassen. Allerdings kann der Bodenaufbau dann so hoch werden, dass Sie Türen anheben oder kürzen müssen.
Die preiswerteste Ausgleichsschicht für Fertigparkett besteht aus Rippenpappe, die Sie im Baustoffhandel in 1 m breiten Rollen bekommen. Die Pappe hat aber einen entscheidenden Nachteil: Sie drückt sich mit der Zeit zusammen und verliert so ihre Elastizität. Damit schwindet auch die trittschalldämmende Wirkung. Und das kann in einem Mehrfamilienhaus, aber auch im Eigenheim zum Problem werden. Besser sind auf jeden Fall speziell für die Parkettverlegung entwickelte Schaumstoffplatten oder -bahnen, die dauerhaft elastisch bleiben.
Die Zwischenlage wird Stoß an Stoß ausgebreitet und durch Klebestreifen miteinander verbunden. Dann beginnt die eigentliche Verlegung des Fertigparketts.
Man beginnt meist an der der Tür gegenüberliegenden Wand. Dort legt man eine Reihe der meist 125 cm langen Parkett-Elemente aus. Die Längsnut muss dabei zur Wand weisen. Nut und Feder der Stöße werden sorgfältig miteinander verklebt. Dazu gibt man einen Streifen Leim in die Stoßfuge und schiebt sie dann auf die Feder des bereits liegenden Elements.
Nicola Lavacca






