Außenwandbekleidung schützt das Haus
- keine Bewertung
- 25.07.2008
- 502 Hits
- Fehler melden
- Weiterempfehlen
Der Dachdecker - Außenwandbekleidungen
Fassadenbekleidungen schützen die Außenwände vor Witterungseinflüssen, sie verhindern ein Durchfeuchten durch Regen- und Schneewasser. Sie erhalten dadurch auch die Wärmedämmfähigkeit der Wände.
Arbeiten am Dach sollten nur von einem erfahrenen Dachdecker ausgeführt werden!
Der Aufbau
Außenwandbekleidungen werden als vorgehängte Fassaden ausgeführt. Sie bestehen aus folgenden Teilen:
- Wärmedämmschicht (wenn vorgesehen)
- Verankerung an der tragenden Wand
- tragende Unterkonstruktion mit Verbindungsmitteln
- Luftschicht
- Fassadenbekleidung mit Befestigungsmitteln
- Ergänzungsteile für An- und Abschlüsse
Die Luftschicht verhindert Kondenswasserbildung (Tau- oder Schwitzwasser). Kondenswasser entsteht, wenn der Wasserdampf aus dem Gebäudeinneren durch die Wandporen nach außen wandert (Wasserdampfdiffusion), abkühlt und den Taupunkt erreicht.
Dies ist die Temperatur, bei der Wasserdampf zu Wasser kondensiert. Kondenswasser kann zu Schäden führen. Durch die Luftschicht und Abluftöffnungen kann der Wasserdampf entweichen, ohne zu kondensieren. Um eine ausreichende Lüftung zu erreichen, muss eine Luftschicht von mindestens 20 mm vorhanden sein. Der Lüftungsquerschnitt wird in der Regel durch eine Konterlattung erreicht, auf der die Traglattung befestigt wird. Am Fassadensockel sowie am Traufabschluß werden Entlüftungsöffnungen vorgesehen (mindestens 50 cm2 pro m Fassadenbekleidung). Fassadenbekleidungen, Unterkonstruktion, Befestigungsmittel und Dämmstoffe müssen folgenden Brandklassen entsprechen:
A : nicht brennbare Baustoffe
B 1: schwer entflammbarer Baustoff
B2: normal entflammbarer Baustoff
Dachdecker aus Bayern finden sie hier!
Die Wärmedämmschicht
Die Wärmedämmschicht verhindert, dass sich die Temperatur im Gebäudeinneren schnell der kalten Außenluft angleicht; es soll möglichst wenig Wärme nach außen transportiert werden.
Für Außenwände werden in der Regel Dämmplatten oder Dämmatten verwendet.
Wärmedämmstoffe sollen folgende Eigenschaften haben:
- geringe Wärmeleitfähigkeit (geringe Dichte durch hohen Luftporenanteil),
- witterungs- und fäulnisbeständig,
- geringe Feuchtigkeitsaufnahme, nach Möglichkeit wasserabweisend.
Außenwandbekleidungen schützen Gebäude vor Witterungseinflüssen. Sie bestehen aus Wärmedämmschicht, tragender Unterkonstruktion, Entlüftungsschicht und der Fassadenbekleidung, sowie aus den Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungsmitteln.






