Die Domain als Beispiel für die Entlehnung von Fremdwörtern
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- 28.07.2008
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In der heutigen Zeit ist unser Leben durchzogen von Worten, die aus fremden Sprachen in die deutsche Sprache importiert wurden. Diese Entwicklung gab es immer schon und wird es auch immer geben.
So sind ehemalige Fremdwörter, wie zum Beispiel „Baguette“, „Domain“, „Konsequenz“ oder „Computer“ bereits so fest in den deutschen Wortschatz eingegangen, dass sie vielen Menschen schon als „typisch deutsche“ Wörter vorkommen. Kommen solche Fremdwörter, die dann auch aktiv in der deutschen Sprache verwendet werden, aus dem Englischen, so spricht man hier von Anglizismen.
Aber wieso ist es so wichtig irgendwelche Fremdwörter in die deutsche Sprache zu integrieren? Wieso nimmt man nicht einfach deutsche Wörter, um diese Dinge in der Welt zu bezeichnen?
Dafür gibt es vordergründig zwei Ursachen:
Die Erste liegt darin begründet, dass neue Dinge in die Welt kommen. Diese müssen mit sprachlichen Ausdrücken bezeichnet werden. So gibt es zum Beispiel für die Sache der „Domain“ kein entsprechendes deutsches Wort. Eine Möglichkeit diese neue Sache dann zu erklären, ist eben die Entlehnung von Fremdwörtern.
Der zweite Grund liegt darin, dass so manche Fremdwörter ein Ding oder einen Sachverhalt einfach präziser beschreiben, als dies im Deutschen möglich wäre. Das so genannte Webhosting zum Beispiel würde mehrere Sätze benötigen, um es zu erklären. So sagt man einfach „Webhosting“ und jeder, der dies Wort kennt, weiß was gemeint ist.
Ebenso verhält es sich natürlich auch mit dem Ausdruck der „Domain“. Es kann also durchaus sinnvoll sein, Wörter wie zum Beispiel Webhosting, Domain oder Baguette zu benutzen und in seinen Wortschatz aufzunehmen.






