El Zócalo, das Herz von Mexiko City
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- 30.08.2008
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Im Jahre 1519 als die Leute von Hernán Cortés zwischen den beiden Vulkanen Popocatepetl und Iztaccihuatl einen Weg in das zentrale Tal von Mexiko suchten entdeckten sie die Hauptstadt des Aztekenreiches Tenochtitlán das auf einigen Inseln in einem See gebaut war. Eine enorme Stadt mit grossen Strassen, Tempeln, Pyramiden und Palästen welche die Europäer beim Anblick entzückte. All die Schönheit hielt sie aber nicht davon ab sie 1521 dem Erdboden gleich zu machen.
Im heutigen Zentrum von Mexiko Stadt war auch das Zentrum von Tenochtitlán und kurioserweise wurden im Laufe der Jahrhunderte aus den wichtigsten Gebäuden der Mayas wichtige Gebäude der Spanier.
Der Nationalpalast befindet sich an der gleichen Stelle wie der Palast des Montezuma und die Kathedrale über dem Ort an dem früher die Medizinmänner und geistigen Führer der Azteken ihre Opfer darbrachten.
Während des Baues der U-Bahn im Jahre 1978 fand man eine große Scheibe aus Stein mit etwa 8 Tonnen Gewicht und mit einem Mond eingraviert. Die weiteren Grabungen zeigten das nur wenigen Schritte des Zócalo weitere Tempel gestanden haben müssen.
Die Azteken oder Mexicas waren die letzten vor der spanischen Eroberung, die diese Ebenen im Zentrum von Mexiko besiedelt hatten. Sie kamen etwa um 1300 dorthin und entwickelten ihr Reich in den folgenden zwei Jahrhunderten bis zur Ankunft der europäischen Eroberer.
Nur wenig mehr als 40 Kilometer des einstigen Tenochtitlán finden sich heute noch weitere aber viel ältere Ruinen einer grossen mittelamerikanischen Stadt, Teotihuacan die über 2000 Jahre alt ist.






