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Visitenkarten gestalten - Teil 1


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Visitenkarten sind DAS Aushängeschild und ein Werbemittel, mit dem Sie den berühmten ersten Eindruck hinterlassen. „You never get a second chance to leave a first impression“, sagen die Amerikaner – Eine zweite Chance für einen ersten Eindruck  gibt es nicht. Damit der möglichst gut ist, gilt es einiges zu beachten.

Das richtige Format

Die Gestaltung beginnt zunächst mit der Wahl des passenden Formates. Standard ist das Kredikartenformat 85 x 54 mm, doch auch unzählige Sonderformat sind denkbar: Panoramaformat, quadratische Karten mit abgerundeten Ecken oder ganz rund… Profis raten allerdings von zu ausgefallenen Formaten ab. Diese erwecken den Endruck, dass jemand um jeden Preis Aufmerksamkeit will, und wirken daher wenig seriös.  Wenn es also keinen wirklich überzeugenden Grund für eine ungewöhnliche Form gibt, sollte besser auf das Standardformat zurückgegriffen werden.

Die Einteilung der Fläche
Auch hier gilt es, klare Vorstellungen von dem zu haben, was erreicht werden soll. Möchten Sie die Dazugehörigkeit zu Ihrer Firma hervorheben? Dann sollte vor allem das entsprechende Logo hervorgehoben sein. Oder geht es in erster Linie um Ihr Angebot? Dann positionieren Sie Ihre Dienstleistung an prominenter Stelle und heben Sie sie auch grafisch hervor. Oder soll einfach Ihr Name Aufmerksamkeit bekommen? Dann setzen Sie diesen zentral und augenfällig ein.

Nachdem die zentrale Aussage festgelegt ist, gilt es, die verbleibende Fläche ansprechend aufzuteilen. Zunächst ist es wichtig, um den Mittelpunkt herum genug Fläche frei zu lassen, damit er gut wirkt und nicht von anderen Informationen erschlagen wird. Das ist auch insgesamt das Motto: Besser wenige auf den Punkt gebrachte Informationen als zu viele und daher unübersichtliche Details. Lieber die zweite Telefonnummer weglassen, auch nicht alle Filialniederlassungen aufzählen, sondern die wichtigsten Kontaktdaten herausfiltern.

 

Josephine Hufnagel