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Kabelfernsehen


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Die ersten Schritte in Richtung Kabelfernsehen wurden in Deutschland ca. 1960 gemacht. Damals wurden sogenannte Großantennenanlagen zur Versorgung der Gemeinschaftlichen Mietshäuser genutzt.

1961 verstand man unter dem Begriff Kabelfernsehen was anderes als heut zu Tage, da wesentliche Schritte in Qualität und Programmvielfalt gemacht wurden. Erst im Jahre 1972 wurde dank der Deutschen Bundespost dann mit dem Bau von Versuchsnetzen in den Städten Nürnberg und Hamburg begonnen. Es standen zu diesem Zeitpunkt für den Empfänger zwölf Fernseh- und Hörfunkprogramme zur Benutzung bereit. Am Ende dieses Jahrzehnts wurden in der damaligen DDR örtliche Antennengemeinschaften gegründet, welche dann schließlich auch in der BRD empfänglich waren.

Am 1. Januar 1984 schaffte das Kabelfernsehen erstmals auch im Westen Deutschlands den Durchbruch. Jahre darauf erfolgte eine Umrüstung auf Glasfaserkabel, damit wurden die früher genutzten Standorte der Verteilung und die Empfangsstellen abgebaut. Bis zu dieser Zeit gehörten die kompletten Netze des Kabelfernsehens der Deutschen Bundespost, welche diese im Rahmen der Privatisierung an die Deutsche Telekom weitergab. Aus rechtlichen Gründen musste aber auch die Telekom AG weiter verkaufen.

Im Jahre 2004 stand dann Kabel Deutschland kurz davor von anderen großen Mitbewerbern aufgekauft zu werden, dank des Bundeskartellamtes wurde dies jedoch verhindert. Es hätte hier durch zu einer erneuten Monopolstellung geführt. Im darauf folgenden Jahr 2005 schlossen sich zwei regionale Anbieter zusammen, es waren ISH, die bisher nur die Region Nordrhein Westfalen versorgten und IESY von der Region Hessen. Zwischen diesen Verhandlungen hielt im Jahre 2006 die neue HDTV Technik selbst im Kabelnetz den Vormarsch.

Im Jahre 2007 wurde unter dem Firmennamen Unitymedia der Kabelfernsehanbieter erfolgreich gegründet. Jedoch steht nicht nur das Fernsehen auf der Produktpalette von Unitymedia, sondern auch Internet und Telefonie. Auch weitere Anbieter wie Kabel Deutschland und Kabel BW sind auf dem Markt vorhanden. Rückwirkend betrachtet ist das Kabelfernsehen eine sinnvolle Alternative zum üblichen SAT Fernsehen.