Mobile Internetverbindungen
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- 11.10.2008
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Für viele Menschen in Deutschland ist DSL zur Selbstverständlichkeit geworden. Man surft mit bis zu 10 Mbit/s sehr komfortabel. Das gilt aber nicht für alle. In vielen Regionen Deutschlands sind Breitbandanbindungen ein echtes Problem. Das hat verschiedene Ursachen. Zum einen wurden im Osten Deutschlands Leitungen verbaut, die mit der DSL Technik nicht kompatibel sind. Hier bleibt nur ein ISDN oder Analoger Anschluss. In vielen ländlichen Regionen Deutschlands ist ein Ausbau mit DSL für die Provider nicht profitabel. Teure Erdarbeiten und Kabelverlegungen lohnen sich für die Anbieter nicht um ein paar Kunden zu gewinnen.
Mobile Breitband Verbindungen können da eine Alternative sein. UMTS alleine ist mit seinen Datenraten von bis zu 384 kbit/s noch nicht sonderlich beeindruckend und kann eine DSL Leitung nicht ersetzen. Die Weiterentwicklungen, HSPA, bzw. HSUPA und HSDPA sind aber durchaus in der Lage mit einer DSL Leitung zu konkurrieren. Mit HSDPA sind derzeit Download Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s möglich, das ist mehr als bei einer 6000er DSL Leitung. Mit HSUPA sind im Downlink Geschwindigkeiten von bis zu 1,4 MBit/s realisierbar. Das ist sogar mehr als man bei einem 16.000 DSL Anschluss bekommt. Leider sind Flatrate Tarife derzeit noch sehr teuer bzw. sie werden ab einem bestimmten Volumen gedrosselt. Das liegt an den hohen Übertragungskosten bei UMTS.
Leider ist auch die UMTS Verfügbarkeit bzw. HSPA noch lange nicht flächendeckend. Auch hier wurden erst einmal die Ballungsgebiete versorgt, da sie für die Anbieter am rentabelsten sind. Die weiteren Ausbaustufen HSPA+ und später LTE sind aber viel versprechend. Bei HSPA+ wird die Geschwindigkeit von HSPA vervierfacht, bei LTE kommt es noch besser, hier wird im Downlink ein Speed von über 100 MBit/s möglich sein.
Jan Schmidt






