Der Klimawandel – Auswirkungen auf den Tourismus
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- 01.12.2008
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Der Klimawandel sorgt seit einigen Jahren weltweit für intensiven Gesprächsstoff. Denn wie ein UN-Klimaexperte treffend formulierte, findet der Klimawechsel nicht morgen statt, sondern begann bereits gestern.
Obwohl der Klimawandel als Begriff in aller Munde ist, beschreibt er das Problem nicht ausreichend. Der Klimawandel bezieht sich nämlich auf die natürliche Veränderung des Klimas auf der gesamten Erde. Die globale Erwärmung dagegen beschreibt die menschlichen Einflüsse auf diesen Wandel. Insgesamt lässt sich ein langsamer, aber stetiger Anstieg der Durchschnittstemperaturen und der Meere feststellen. Diese Entwicklung nimmt schon heute Einfluss auf unser tägliches Leben. Und auch der Tourismus bleibt von dem Klimawandel nicht verschont.
Besonders hart trifft es das beliebte Urlaubsziel Spanien, weltweit das Reiseland Nr. 2 nach Frankreich mit vielen Millionen Gästen pro Jahr. Ein Spanien Urlaub erfüllt alles, was zu einem perfekten Badeurlaub gehört – lange Strände, tolle Hotelanlagen, erfrischendes Meerwasser und über 300 Sonnentage im Jahr. Über den Klimaschutz scheinen sich viele Spanier jedoch noch keine Gedanken zu machen. Seit Jahren herrscht in Spanien ein großer Bau-Boom. Besonders die spanischen Küstengegenden im Süden leiden darunter, da hier ein Hotel neben das andere gebaut wird. Leider geht der Bau-Boom auf Kosten der natürlichen Ressourcen des Landes – Boden, Wasser und Licht. In Spanien werden jährlich sogar mehr Häuser und Wohnungen gebaut als in Frankreich, Deutschland und England zusammen. Proteste gegen die Bebauungen enden meistens vor Gericht, wo Umweltfreunde selten eine Chance haben. Die Entscheidungen fallen in den häufigsten Fällen zugunsten der neuen Hotelanlage mit riesigem Golfplatz. Doch wie dieser Golfplatz in ein paar Jahren bewässert werden soll, wenn es im gesamten Land immer wärmer wird, darüber macht sich noch niemand Gedanken. Dabei sind einige Folgen des Klimawandels schon heute deutlich zu spüren, z.B. haben die Wintersportregionen letzten Winter große Verluste gemacht, da zu wenig Schnee gefallen ist.
Fakt ist, dass die Durchschnittstemperatur im letzten Jahrhundert in Spanien um 1,5°C gestiegen ist, im restlichen Europa um 0,95°C.
Inzwischen haben die Politiker jedoch gemerkt, dass dieses Thema von großer Bedeutung ist. Denn Spanien ist mit großem Erfolg bei den erneuerbaren Energien aktiv. Inzwischen wird auch über steuerliche Anreize diskutiert, damit auch die privaten Verbraucher ihr Nutzungsverhalten ändern und somit etwas zum Klimaschutz beitragen.
Selbstverständlich sind auch alle Länder auf der restlichen Welt vom Klimawandel betroffen und jeder einzelne sollte sich zu diesem Thema seine Gedanken machen, was er als Einzelperson zum Klimaschutz beitragen kann.






