Explosive Technik: das iPhone geht in die Luft
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- 11.09.2009
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Medienberichten zufolge geschah es nun häufiger, dass sich ein iPhone selbst in die Luft jagte. Das Unternehmen Apple geht diesen Berichten nun nach und hat bereits Kontakt zu den Kunden aufgenommen, die von diesen Vorfällen betroffen sind.
Bis jetzt stuft man die berichteten Defekte als Einzelfälle ein und geht nicht von einem grundlegenden Problem bei der Fabrikation der Geräte ein. In Frankreich verletzte sich ein Jugendlicher, als sein iPhone explodierte und das Display zersplitterte. Dies soll geschehen sein, als das Telefon aufgrund von einem Anruf vibrierte. in einem weiteren Fall ist die Rede von einem Mädchen in Großbritannien, die im Besitz eines iPods ist. Dieser explodierte, nachdem sich zuvor starke Hitze entwickelt hat und Rauch aus dem Gerät austrat.
Weswegen diese Defekte aufgetreten sind, muss noch untersucht werden. Apple wartet hierzu auf die Einsendung der Geräte, um prüfen zu können, ob es sich bei den Vorfällen um mangelhafte Verarbeitung als Ursache handelt oder ob unsachgemäße Bedienung die Explosionen verschuldet hat.
Woher ein aufgetretener Defekt kommt, könnte mit dem neuen iPhone 4.0 leichter geklärt werden. Insider berichten von einem neuen Patent für eine kontinuierliche Analysefunktion. Spätestens bei dem iPhone4.0 könnte diese eingebaut werden. Liegt eine Störung des Gerätes vor, kann man durch diese Neuentwicklung nachprüfen, ob das iPhone einen Sturz hinter sich hat oder Temperaturen ausgesetzt war, die zu heiß oder zu kalt für die empfindliche Elektronik gewesen sind. Alle Vorfälle dieser Art werden gespeichert und können bei einem Gerätedefekt abgefragt werden. Derzeit lassen sich Stürze höchstens durch Kratzer oder äußerlich erkennbare Schäden erkennen. Ob ein Gerät extremen Temperaturen ausgesetzt war, ist schwer zu beweisen. Dies könnte spätestens beim iPhone 4.0 anders werden. Aufgrund der ähnlichen Verarbeitung kommt diese Blackbox-ähnliche Funktion auch für den iPod touch in Frage.
Noch müssen die Techniker jedoch ohne das Analysetool auskommen und auf herkömmlichem Wege klären, was die Explosionen hervor gerufen hat. Seitens Apple ist man sehr an einer Einigung mit den betroffenen Kunden interessiert. Dies hat vermutlich zwei Gründe. Nachdem sich die Berichte über explodierende iPhones mehrten, hat sich die Verbraucherschutz-Abteilung der EU-Kommission eingestellt und nachgefragt, ob dem Unternehmen Informationen zu möglichen technischen Problemen bei den betroffenen Produktreihen vorliegen. Dies verneinte Apple in einer Stellungnahme zu der Anfrage und betonte, es handele sich bei den Defekten um Einzelfälle. Darüber hinaus ist insbesondere das iPhone derzeit Apples stärkster Verkaufsartikel. Im zweiten Quartal 2009 verkaufte der Konzern das Kulthandy 5,2 Millionen Mal, sieben Mal so oft wie im Jahr zuvor.






