Die Rosstrappe
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- 15.10.2009
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Der Harz: Das sind alte Sagen, Mythen, Geschichten von Hexen und Zauberwesen. Auch um die Rosstrappe bei Thale ranken sich mythische Legenden von einer schönen Königstocher und einem bösen Riesen.
Der Riese Bodo plante, die Königstochter Brunhilde zu ehelichen und verfolgte die fliehende Braut zu Pferde. Brunhilde auf ihrem weißen Pferd wagte, um ihrem Verfolger Bodo zu entkommen, an der Stelle der heutigen Rosstrappe den kühnen Sprung über die Felsklippen und das Bodetal. Der Riese Bodo folgte ihr – und stürzte mit seinem Pferd in die Tiefe. Nach dem Riesen Bodo, der an der Stelle des heutigen Bodetals zu Tode stürzte, wurde der Fluss Bode benannt. Der Hufabdruck seines Pferdes ist noch heute auf einem mehr als 400 Meter hohen Granitfelsen bei Thale zu sehen: Der Rosstrappe.
Die Sage um Bodo und Brunhilde kann wissenschaftlich natürlich nicht belegt werden. Forscher vermuten in dem riesigen Hufabdruck eine germanische Opferstätte. Tatsache ist allerdings, dass die Rosstrappe heute zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Thale gehört. Gegenüber der Rosstrappe befindet sich mit dem Hexentanzplatz zudem ein zweites Highlight des Harzes. Ein Harzurlaub oder ein Tagesausflug nach Thale bietet sich für den Besuch beider Sehenswürdigkeiten an. Zum Hexentanzplatz kommt man mit der Seilbahn, zur Rosstrappe mit einem Sessellift. Alternativ ist die Rosstrappe auch mit dem Auto und natürlich auf dem Fußweg erreichbar. Wanderfreunde führt ein Pfad aus dem Bodetal auf den Felsen Rosstrappe, der jedoch recht steil ist. Der mühsame Aufstieg wird jedoch mit der Wandernadel belohnt – eine Stempelstelle für den Wanderpass im Harz befindet sich auf der Rosstrappe.






