Stinkbomben
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- 12.11.2009
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Zwischen Scherzartikel und Sachbeschädigung – Stinkbomben
Stinkbomben sind heute vielerorts als Scherzartikel zu erwerben. Es handelt sich dabei um kleine Glasröhrchen, die beim Werfen zerbrechen und eine übel riechende Flüssigkeit frei lassen. Doch auch wenn die Geruchswirkung dieser Scherzartikel eher gering ist, da die enthaltene Säuremenge klein ist, sollte man aufpassen, dass aus dem lustigen Scherz keine unangenehmen Folgen entstehen.
Bei den käuflichen Scherzartikeln handelt es sich in aller Regel um in Wasser gelösten Schwefelwasserstoff. Zerbricht die Glasampulle, so gast der Schwefelwasserstoff aus und verursacht unangenehme Gerüche, die an verfaulte Eier erinnern. Die Konzentration an Schwefelwasserstoff in solchen Scherzartikeln ist gering, man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass dieser Stoff in höherer Konzentration stark giftig ist. Und natürlich ist nie ausgeschlossen, dass Personen schon auf geringe Mengen stark empfindlich oder gar allergisch reagieren. In diesem Fall dürften Ärger und Unannehmlichkeiten gegenüber dem Spaßfaktor deutlich überwiegen.
Besondere Vorsicht ist auch beim Selbstbau von Stinkbomben geboten. Vielfach wird im privaten Bereich mit der sogenannten Buttersäure experimentiert. Wer kennt sie nicht aus der Schulzeit – und wer hat nicht schon einmal schief gegangene Buttersäureexperimente aus dem Chemieunterricht erlebt. Diese einfachste Fettsäure, mit korrektem Namen Butansäure, entsteht unter anderem, wenn Butter ranzig wird und hat dadurch auch ihren umgangssprachlichen Namen. Der Geruch, der an eine Mischung aus fauligen Eiern und Erbrochenem erinnert, hält sich lange. Wird Kleidung durch Buttersäure verunreinigt, so können die betroffenen Kleidungsstücke in aller Regel nur noch auf den Müll geworfen werden. Zudem ist bei dieser farblosen Säure zu beachten, dass sie ätzend wirkt.
Es bleibt also festzuhalten, dass der Selbstbau von Stinkbomben unterlassen werden sollte, da die Risiken für Betroffene in keinem Verhältnis zum Spaßfaktor stehen. Bei der Verwendung handelsüblicher Scherzartikel sollte man sich sehr sicher sein, dass die Betroffenen es auch so auffassen, wie es gemeint ist – als fieser aber harmloser Scherz. Die neuen, vom TÜV Rheinland geprüften und somit absolut nicht gesundheitsschädlichen Stinkbomben finden Sie in Onlineshops wie scherzartikel-petkov.de.






