Die Daten-Tarife
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- 13.01.2010
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Die Verwendung des mobilen Cyberspace war anfangs und dann auch noch für lange Zeit kein wirkliches Vergnügen. Die anfangs verwendete WAP-Technologie konnte für das Handy nur einige Seiten verfügbar machen. Das vor allem mit sehr stark eingeschränkter Grafik, da deren Übertragung einfach zu hohe Datenvolumen umfasst und somit zu langsam war.
Die Wahl an Möglichkeiten, heute komfortabel online zu gehen, ist zwischenzeitlich gut geworden. Dies kann zum Einen mit dem Mobiltelefon selbst erfolgen. Sehr viele moderne Mobiltelefone haben bereits einen optimierten Mikro-Browser eingebaut, zudem lassen sich auf den immer besser auflösenden und immer größer werdenden Anzeige-Displays die Webseiten auch gut betrachten. Der Aufruf selbst großer Internetseiten ist durch die neuen Standards der Datenübertragung, wie UMTS und HSDPA, sehr schnell und einfach geworden. Die zwischenzeitlich erreichten Datenübertragungsraten entsprechen leicht denen einer guten DSL-Anbindung. Nicht nur wegen der immer schnelleren Datenübertragungsgeschwindigkeiten, sondern auch durch angepasste Software, wie bespielsweise Email-Clients, ist auch der Email-Verkehr sehr schnell und einfach möglich.
Doch man kann auch mit dem Laptop im Cyberspace surfen, das Internet wie gewohnt, aber mobil nutzen. Eine Anbindung des Handys per Datenkabel mit dem Laptop ermöglicht die Nutzung als Modem. Die andere Möglichkeit ist die Verwendung einer Daten-Einschubkarte oder eines USB-Datensticks für das Notebook. Die nötige Mobilfunk-Technik ist sowohl in der Dateneinschubkarte als auch im USB-Datenstick eingebaut, man muss nur noch eine SIM-Karte einlegen. Mit diesen Mitteln ist man vom Mobil-Telefon nicht mehr abhängig, wenn man mit dem Laptop mobil surfen will.
Dabei ist die mobile Datennutzung eigentlich mit jedem Mobilfunk-Tarif möglich. Man sollte aber bei häufiger Nutzung der Datenübertragung eine dementsprechende Tarif-Option zum bestehenden Vertag auswählen. Bei längerem Surfen im Internet können sondt beträchtlich hohe Rechnungen entstehen. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Günstig für alle, die nicht lange im Cyberspace surfen, sondern eher gezielt Downloads machen und ihre Emails abrufen, ist ein so genannter Minutentarif, dabei erfolgt die Abrechnung nach der Zeit, die man mit Datenübertragungen verbraucht. Für jeden, der sich zwar sehr viel im World Wide Web aufhält, aber nur wenige Downloads macht, ist ein so genannter Volumen-Tarif optimal, denn hier spielt die Zeit keine Rolle, sondern es wird nach der Datenmenge, die gebraucht wird, abgerechnet.
Datenoptionen mit nur niedrigem Inklusivvolumen sind recht preiswert, eigenen sich aber nur für diejenigen, die ausschließlich mit dem Mobil-Telefon, und das nur selten, ins Cyberspace wollen. Wenn man das Notebook nutzt um online zu gehen, dann ist diese Tarifoption nichts, denn man wird länger surfen und auch mehr Downloads machen.
Wer häufig mit dem Laptop von unterwegs ins Netz geht, ist mit einem zusätzlichen Daten-Tarif meist besser bedient. Der dazu nötige getrennte Handyvertrag bringt Ihnen die SIM-Karte, die Sie für die Daten-Einschubkarte oder den USB-Datenstick benötigen. Bei den Daten-Tarifen stehen verschiedene Inklusiv-Volumen zur Wahl. Allerdings gibt es jetzt auch Datenflatrates, die Sie bei Netzbetreibern und Serviceprovidern, aber jetzt auch bei Discountern bekommen. Die sind vom Preis her gesehen und bei der Verfügbarkeit von beispielsweise HSDPA auch bei der Geschwindigkeit durchaus eine andere Möglichkeit zum DSL-Anschluss. Sie sind also notfalls auch Zuhause nutzbar, falls kein DSL-Anschluss gewünscht oder möglich ist.
Es ist sicher gut, wenn man sich vor dem Abschluss eines Mobilfunkvertrags eingehend über die Mobiles Internet Datentarife informiert. Dadurch wird es möglich, dass man den richtigen Tarif für die beabsichtigte Verwendung des Cyberspace auswählt.






