Cooldino

Hundeerziehung

Jeder Hund kann lernen, allein zu bleiben. Allerdings muss der Hundehalter bedenken, dass es für den Hund immer Stress bedeutet, wenn er allein bleiben muss. Aus diesem Grund muss der Hund auch langsam daran gewöhnt werden und darf nicht von heute auf morgen vor die Tatsache gestellt werden, dass er nun allein zu sein hat. Am besten ist es da, sich stückweise zu entfernen. Zudem muss der Hund ein gewisses Alter erreicht haben. Natürlich kann mit dem Training für das Alleinbleiben schon mit Welpen begonnen werden, diese müssen aber schon einige Wochen oder Monate alt sein. Denn der junge Hund muss schon Vertrauen zu seinem Herrchen oder Frauchen gefasst haben und dieses muss soweit gefestigt sein, dass der Hund weiß, dass sein Besitzer immer wieder zurückkommt. Daher empfiehlt es sich, den Hund erst einmal im Haus allein zu lassen und zwar in einem Zimmer. Herrchen oder Frauchen verlassen für kurze Zeit das Zimmer und gehen nach nebenan. Wenn der Hund anfängt zu winseln, machen sie sich bemerkbar, müssen aber nicht sofort in das Zimmer stürmen und das Tier trösten. Es soll schließlich lernen, dass ihm allein nichts passiert. Läuft so ein Training gut, kann sich der Besitzer für kurze Zeit aus dem Haus entfernen. Nur wenige Minuten später kommt er wieder und belohnt den Hund für sein ruhiges Verhalten. Diese Zeitspanne wird nach und nach immer mehr ausgedehnt.
Es gibt allerdings auch Hunde, die können mit der Einsamkeit überhaupt nicht klarkommen und fangen an, Dinge zu zerstören. Schon manche Couch hat dran glauben müssen, weil der Hund nicht allein bleiben wollte. Hier liegt häufig falsches Training zu Grunde. Denn der Hund darf nicht damit überfordert werden, dass er plötzlich allein ist. Wie gesagt, er muss langsam daran gewöhnt werden und spüren, dass Herrchen oder Frauchen immer wieder kommen. Die Belohnung nach der Zeit des Wartens ist ebenfalls wichtig. Und es gibt aber dennoch einige Orte und Tätigkeiten, zu denen der Hund mitgenommen werden kann. Übrigens ist das Warten für den Hund leichter zu ertragen, wenn ein zweiter Hund dabei ist. Wer seinem Hund also etwas Gutes tun will und ihm ein kleines Rudel, und sei es nur ein zweiter Hund, schenkt, der tut ihm damit wirklich einen Gefallen. Der Hund ist schließlich ein Rudeltier und braucht den Schutz der anderen.