Cooldino

Fenster

Ein Fenster ist zunächst einmal nichts anderes als eine Öffnung in einer nach außen gerichteten Wand zum Zwecke des Lichteinfalls und Lüftens. Genauso gut können sie ein Zimmer unter einem Dach erhellen oder in Wänden innerhalb von Gebäuden eingesetzt sein. Als sie noch nicht mit Glas ausgekleidet werden konnten, bediente man sich vornehmlich Tierhäuten oder Stoffen zum Abdichten.
Sie sind in Rahmen eingefasst und können, wenn es die Konstruktion zulässt, aufgemacht werden. Fenster können theoretisch jede Form und Farbe haben, meist sind sie jedoch viereckig oder rund und Durchsichtig. Getönte Fenster kommen bei Limousinen und Bürogebäuden vor. Sie ermöglichen den Blick von innen nach außen, aber nicht von außen nach innen. Fenster, die vor Bruch geschützt werden sollen bestehen nicht aus einfachem Glas, sondern aus Verbundsicherheitsglas. Dieses besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, zwischen denen eine Folie ist. Wird Druck auf die Fläche ausgeübt, zersplittert das Glas nicht in tausend Teile, sondern bleibt an der Folie haften. Diese Technik ist vor allem bei den Frontscheiben von Autos und bei Türen und Fenstern von öffentlichen Einrichtungen bekannt. Fenster sind eine Schwachstelle im Haus.
Durch Sie entweicht im Winter die meiste Wärme und im Sommer lassen sie die meiste Wärme ins Haus. Doppelfenster wurden dort eingesetzt, wo ein einzelnes nicht genügend Isolierung bieten würde. Heutzutage gibt es inzwischen die Technik der zwei-, drei- oder mehrfach Verglasung. Der Begriff Fenster wird nicht nur in Zusammenhang mit einer Wandöffnung gebraucht. Spricht man von einem Zeitfenster, ist damit ein für ein bestimmtes Ereignis zur Verfügung stehendes Zeitkontingent gemeint.

 

Christoph Grill