Kochmesser
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- 09.03.2010
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An Feiertagen wird hingebungsvoll gekocht, gebraten und gebacken. Das Kochmesser ist dabei ein unentbehrlicher Helfer, das zur selbstverständlichen Ausrüstung eines Profis und eines Normalverbrauchers gehört.
In Europa haben die Kochmesser meistens einen Griff aus Metall oder Kunststoff. In Japan haben Kochmesser einen Holzgriff und heißen Santoku.
Kochmesser gibt es in verschiedenen Preisklassen. Gute Messer gibt es nicht nur zu Höchstpreisen. In der mittleren Preisklasse, so ungefähr zwischen 60 und 90 Euro, gibt es auch eine Fülle an guten Kochmessern.
Von billigen Kochmessern sollte man in der Regel die Finger lassen.
Die Klinge von Kochmessern ist ungefähr 20 Zentimeter lang, wenn es sich um eine europäische Klingel handelt. Die japanische Klingel ist ungefähr 17 Zentimeter lang.
Um möglichst lange etwas von seinem Kochmesser zu haben, sollte man schon beim Kauf auf ein paar Details achten. Aus sicherheitstechnischen Gründen sollte das Kochmesser beim schneiden optimal in der Hand liegen. Kochmesser mit ergonomisch geformten Griffen sind da am besten. Der Griff sollte ausreichend lang, in der Mitte etwas dicker und zum Ende hin leicht nach unten gebogen sein.
Bei der Klinge kann man zwischen den Materialien Edelstahl, Normalstahl und Keramik wählen.
Die Klingen des Kochmessers aus Edelstahl sind praktisch rostfrei und unempfindlich gegen Säuren und Feuchtigkeit, besitzen also eine hohe Lebenserwartung.
Die Normalstahlklingen rosten schneller, schneiden dafür aber länger gut und sind härter.
Als Exoten gelten die Keramikklingen. Sie sind zwar lange scharf und rosten zwar nicht, allerdings sind dieses Kochmesser sehr teuer und zu leicht, um damit wirklich gut und sauber arbeiten zu können. Zudem sind sie, wie auch andere Gegenstände aus Keramik, sehr leicht zerbrechlich.
Eine Schutzkante, die zwischen Klinge und Griff verläuft ist sehr wichtig für ein sicheres Schneiden. Man muss darauf achten, dass das Messer einen Kropf hat, die Klinge am Griff-Ende dicker wird und dadurch die Finger schützt.
Christoph Grill






