Cooldino

Miederhosen

Bequemlichkeit ist in der Mode ein wichtiges Thema, aus diesem Grund sind Miederhosen weitestgehend aus der Mode gekommen. Das formende Kleidungsstück gilt heute als nicht mehr nötig, wobei viele Aspekte, die die Miederhose interessant machen, außer Acht lassen. Mit einer gut sitzenden Miederhose kann man einzigartige Effekte für die Figur erreichen. Diverse Fettpölsterchen können damit kaschiert werden. In den 30er Jahren kamen Miederhosen als bequeme Alternative zu Hüfthalter oder Korsetts auf den Markt. Aber erst als Frauen anfingen Strumpfhosen zu tragen und Hosen mehr Akzeptanz in der Frauenmode fanden, kam die Miederhose Mitte der 60er Jahre wieder in Mode. Eine schlecht passende Strumpfhose kann mit einer Miederhose zu einem bequemen Kleidungsstück werden. Die formende Wirkung auf Gesäß, Bauch und Hüften kommt als positiver Effekt dazu. Es gibt auch lange Miederhosen, die auch die Oberschenkel formen. Mit einem langen BH kann man ein sexy Aussehen erreichen, auch wenn man nicht mit einer Modellfigur aufwarten kann. Die formende Wirkung hängt von der unterschiedlichen Festigkeit ab. Manche Miederhosen haben eine sogenannte Patte, die wenig Elastizität aufweist und daher einen flachen Bauch vortäuscht.
Der Umfang der Taille bestimmt die Größe der Hose. Handelsübliche Größen sind zwischen 70 und 100. Abstufungen in 5er Schritten bieten 7 verschiedene Größen, die normalerweise genug Auswahl bieten. Nicht sinnvoll ist die Wahl einer kleineren Größe um eine bessere Formung zu erhalten. Besser ist eine festere Miederhose in der richtigen Größe zu kaufen.
Die erotische Komponente einer Miederhose sind nicht zu verachten. Erst durch das fantastische,  figurbetonte Aussehen im angezogenen Zustand, und dann bei der Verführung.
Christoph Grill