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Die Familienversicherung - eine Absicherung für Groß und Klein

Die Familienversicherung ist in Deutschland eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie hat den Vorteil, dass sie die Familienmitglieder ohne Beiträge oder sehr günstig mitversichert. Voraussetzung ist nur, dass sich ein Familienmitglied, Vater oder Mutter, als Hauptversicherungsnehmer zur Verfügung stellt. Verheiratet sein müssen die Eltern nicht. Es muss sich auch nicht um die leiblichen Kinder handeln. Genau genommen können sogar die Enkelkinder mit aufgenommen werden, wenn sie im selben Haushalt wohnen und für sie das Mitglied der Versicherung verantwortlich ist. Wenn die Kinder anfangen selbst zu verdienen, müssen sie sich selbst versichern. Dabei ist die Unfallversicherung besonders wichtig. Kinder und Arbeitnehmer, sowie Studenten sind über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Allerdings ist der Versicherungsschutz stark eingeschränkt. Sobald der Versicherte von seinem regulären Weg abweicht oder aus anderen Gründen unterwegs ist, zum Beispiel im Rahmen seiner Freizeit oder für einen Nebenjob, entfällt der Versicherungsschutz. Aus diesem Grund ist die private Unfallversicherung besonders wichtig.

 

Im Rahmen einer Familienversicherung können die meisten Versicherungen günstiger abgeschlossen werden. Studenten können auch in vielen Fällen nach ihrem Auszug noch in der Familienversicherung bleiben, wenn der Hauptwohnsitz bei den Eltern bleibt. Über solche Änderungen sollte die Familienversicherung trotzdem informiert werden, damit notwendige Änderungen bei den Versicherungsbedingungen vorgenommen werden können. Missverständnisse gibt es auch bei Inhabern einer Familienversicherung über die Invalidenrente. Gibt es nur einen Verdiener in der Familie, versichern viele nur eben dieses Familienmitglied. In den meisten Familien mit kleinen Kindern ist das der Vater. Was die Betroffenen dabei übersehen: fällt die Mutter aus, sei es vorübergehend aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung, so ist die Versorgung und Betreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet. Sind kleine Kinder im Haus, so kommt deren Versorgung einer unverzichtbaren Vollzeitstelle nach. Fällt die Mutter aus, muss entweder der Vater seine Arbeit aufgeben oder es muss jemand eingestellt werden, der die Aufgaben übernimmt. Deshalb sollten grundsätzlich beide Eltern den vollen Schutz der Familienversicherung genießen. Das gilt auch für die Kinder. Erkrankt ein Kind schwer oder erleidet einen Unfall, ändert sich der Versorgungsanspruch soweit, dass ein Familienmitglied seine Arbeit aufgeben muss um den neuen Ansprüchen gerecht zu werden. Eine Unfallversicherung im Rahmen einer Familienversicherung kann die Kosten auffangen und neben den privaten Sorgen die Familie vor dem finanziellen Ruin bewahren. Bei schweren Unfallfolgen muss das Haus oder die Wohnung umgebaut werden, ein größeres Auto muss angeschafft werden, Kuren und Reha-Maßnahmen sind nötig in einigen Fällen müssen private Pflegedienste oder eine Haushaltshilfe hinzugezogen werden.