Kindersicherungen
Kindersicherungen sind vor allem in Wohnungen notwendig, die sich über zwei oder mehr Geschosse erstecken und die daher auch über ein Treppenhaus verfügen. Das selbe gilt natürlich auch für Eigenheime mit Kellerabgang oder Treppenaufgang. Auch Türstaffel sollten für Kinder in einem bestimmten Alter gesichert werden. Denn wenn Babys noch nicht so sicher auf den Beinen unterwegs sind, kann es passieren, dass sie zwar schon ganz schnell alleine laufen können und sich dabei ausschließlich darauf konzentrieren können, nicht hinzufallen. Sie kennen sie Tücken und Gefahren noch nicht, die ein erhöhter Türstaffel oder ein ungesichertes Treppenhaus birgt. Und Eltern können nicht jede Sekunde eines Tages hinter dem Baby herlaufen und es vor diesen Gefahren schützen. Auch heiße Küchentöpfe auf einem Küchenherd sind eine sehr große Unfallquelle und oftmals bedenkt man dies leider erst dann, wenn bereits ein Unfall passiert ist. Alleine Küchenkästen oder
Küchenladen wecken einerseits die Neugier von Babys, beim Schließen jedoch vergessen sie sehr oft, die Finger wieder wegzunehmen und klemmen sie ein. Erst der Schrei über den Schmerz, den sie dadurch spüren müssen macht oftmals die Eltern darauf aufmerksam. Da kann nur noch Schadensbegrenzung gemacht werden, den rückgängig machen kann man dieses Malheur leider nicht mehr. Dabei kann es mit entsprechenden Kindersicherungen zu solchen Unfällen erst gar nicht kommen. Es gibt Treppensicherungen gegen Stürze im Treppenhaus, Türsicherungen, die ein Stolpern über den Türstaffel verhindern, Herdschutzgitter gegen Verbrennen oder Verbrühen, genauso wie Sicherungen von Türen und Laden, damit ein einklemmen der Finger verhindert werden kann. Diese Kindersicherungen sind in der Regel einfach zu montieren und benötigen oftmals nicht einmal den Einsatz von Werkzeugen. So einfach kann Kindersicherung sein, wenn man nur einmal mit offenen Augen im eigenen Heim umherwandert und möglichst alle Gefahrenquellen erkennt und auch, wie man diese Stellen für das Kind sicher machen kann. Das Kind wird dankbar dafür sein.
Christoph Grill