Private Krankenversicherung vs. GKV
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- 11.06.2010
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Noch immer glauben Leute in Deutschland, dass die private Krankenversicherung eine geradezu elitäre Angelegenheit ist und beschweren sich darüber, dass den sog. Privatpatienten bei Arzt immernoch eine bessere Behandlung zuteil wird als ihnen selbst. Natürlich ist dies meistens auch der Fall. Mitglieder der privaten Krankenkassen erhalten im Krankheitsfall eine weitreichende Behandlung und bekommen meist auch die völlige Kostenrückerstattung bei Zahnersatz und Sehhilfen. Vor allem Menschen, die viel unterwegs sind, geniessen den Schutz einer weltweiten Krankenversicherung.
Dabei ist es gar nicht so schwierig eine private Krankenversicherung zu finden, die auch noch gute und günstige Tarife bietet. Selbständige und Freiberufler, können fast ohne Probleme die PKV abschliessen. Das ist oft sogar noch günstiger als freiwilligen bei der gesetzlichen KV versichert zu sein. Denn die GKV, die ihre Beiträge nach dem Einkommen berechnet, legt oft einen viel höhreres Einkommen zugrunde, als es tatsächlich der Fall ist. Grade junge Unternehmensgründer haben da das Nachsehen. Die PKV stimmt ihren Tarif auf die individuellen Leistungen, aber die der Versicherte wählt. Ausserdem werden Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand der versicherten Person als Parameter herangezogen. Als junger Versicherungseinsteiger sind die Beiträge oft niedriger als bei der GKV und das bei besseren Leistungen.
Arbeitnehmenr haben es nicht ganz so einfach, doch unmöglich ist es nicht eine private Krankenversicherung abzuschliessen. Der Arbeitnehmer muss zuerst nachweisen, dass sein Einkommen über 3 Jahre die Jahreseinkommensgrenze überschritten hat. Diese liegt im Jahr 2010 bei 49.500 €. In diesem Fall ist die Person nicht mehr krankenversicherungspflichtig und kann sich privat versichern lassen. Der Vorteil des Arbeitnehmers besteht vor allem in den anteiligen Beitragszahlungen, seines Arbeitgebers, denn dieser bleibt auch bei der Privaten Krankenversicherung erhalten.
Wie gesagt, hängt der PKV Tarif von verschiedenen Faktoren ab, die nichts mit dem Einkommen zu tun haben. Des weiteren kann der Versicherte einen Selbstbehalt festlegen. Wer selten zum Arzt geht, besteht auf einen hohen Selbstbehalt und kann damit den Tarif seiner Krankenversicherung senken. Viele PKVs bieten ausserdem einen Beitragsrückerstattung, wenn der Versicherte über eine bestimmte Zeit keine medizinischen Leistungen in Anspruch genommen hat.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten mit der privaten Krankenversicherung tatsächlich zu sparen und das bei besseren Leistungen als bei der GKV.
Wer nicht in den Genuss einer privaten Vollversicherung kommen kann, kann auf die private Zusatzversicherung zurückgreifen. Auf jeden Fall ist es ratsam vorher zu vergleichen und sich dann für die richtige PKV zu entscheiden, damit man sich auch morgen als Patient erster Klasse fühlen kann.






