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Webhosting

Als Webhosting oder Nethosting wird die Bereitstellung von Webspace (Speicherplatz für Dateien auf einem Server), wie auch Speicherung (Hosting) von Webseiten auf dem Server eines Internet Service Providers bezeichnet. Also kurz: Webhosting ist die Bereitstellung technischer Inhalte im Internet.

 

 

Dieser Provider stellt, meist gegen Bezahlung, seine Ressourcen zur Verfügung. Diese Ressourcen sind vor allem Betrieb und Bereitstellung von Webserver, Host und deren jeweilige Netzwerkanbindungen. Der Hostinganbieter (oder auch Provider) verfügt über einen Rechner, der dauerhaft mit dem Internet verbunden ist und so die von seinem Kunden übermittelten Inhalte zu jeder Zeit den Internetnutzern zur Verfügung stellt.

 

Der genaue Leistungsumfang variiert von Provider zu Provider und wird somit auch höchst unterschiedlich vergütet. Aufgrund dieser Tatsache ist der Markt des Webhostings sehr unübersichtlich. Mehrere verschiedene Webseiten bemühen sich jedoch verschiedene Anbieter im Bezug auf Preis und Leistung zu vergleichen. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass Webhosting sowohl für Privatpersonen, als auch für Firmen relativ günstig ist. Es existieren ebenfalls einige Webhostingangebote, die kostenfrei sind, wenn der Kunde sich bereit erklärt Werbung anzeigen zu lassen, deren Inhalt er leider selbst nicht bestimmen kann. Der Name der Domain ist ebenfalls bei diesen Angeboten nicht frei wählbar. Aufgrund dieser Tatsachen ist es somit nur wenig ratsam auf solche Angebote für Seiten, die auch geschäftlichen Zwecken dienen sollen, einzugehen.

 

Was aber sollte ein guter Provider leisten? Zumindest auf einen eigenen Domainnamen und eine E-Mail-Addresse sollte der Kunde eines guten Hostinganbieters zurückgreifen können. Unterstützt dieser SSI (Server Side Includes = einfach zu Handhabende Scriptbefehle, die auf Webservern ausgeführt werden), lässt sich viel Arbeit im Bezug auf den Erhalt der Seite einsparen. Die meisten Provider bieten diese Dinge ohne einen weiteren Aufpreis an. Der Zugriff auf die Logfiles, aus denen sich erkennen lässt wie viele Internetnutzer die Seite besucht haben, sollte ebenfalls geregelt sein, da die Logfiles ein wichtiges Element für den Betrieb von Internetseiten sind.

Sind diese Dinge geklärt, überprüft der Provider, ob der gewählte Domainname noch frei oder bereits vergeben ist. Ist dieser frei, so wird er reserviert. Anschließend stellt der Provider den vereinbarten Speicherplatz, das Übertragungsvolumen (Traffic), wie auch die anderen gebuchten Nutzungen zur Verfügung. Er ermöglicht anschließend das Hochladen der Dateien und sorgt für die permanente Erreichbarkeit der Domain, die mindestens 99% betragen sollte.

 

Webhosting lohnt sich somit für Privatpersonen oder Firmen, die eine eigene Internetseite für die Internetnutzer immer zugänglich haben möchten. In dem breit gefächerten Angebot ist für jeden Bedarf und jedes Portemonnaie etwas dabei.