Neue Kreativität an den Schmuckständern
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- 26.07.2010
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Neues Betätigungsfeld
Modeschmuckständer mit Haute Joaillerie ist nicht nur eine ungewöhnliche, sondern eine außergewöhnliche Kampagne. Das Engagement des Weltlabels im Bereich Schmuck als Fashionstatement ist durchaus logisch. Der Markt im Bereich der Taschen ist inzwischen ausgereizt und im Bereich der Schuhe waren Labels wie Dior in den letzten Jahren sehr aktiv und kreativ geworden. So machten Designerikonen wie Jimmy Choo und Giuseppe Zanott einst High Heels zu Kultobjekten und Jungdesigner wie Charlotte Dellal setzen heute die Trends. Die Orientierung auf Statement Schmuck ist deshalb nur logisch. Darum versuchen jetzt alle Modelabels von Rang und Namen die Oberhand über die Ohrringständer der Welt zu erobern.
Komplettierung des Looks
Auf den Laufstegen der Welt besitzen Ohrringe mit Federn oder Armbänder längst einen festen Platz als Komplettierung des Looks. So hat die Vogue bereits eine Rubrik für die kleinen Accessoires eingerichtet. Doch Modeschmuck ist keine neue Erfindung. Seit den 80ziger Jahren füllen Ladenketten wie Bijou Brigitte die Schmuckständer vieler Frauen und ruinieren andererseits den Begriff des „Modeschmucks“. Für viele Menschen steht der Begriff für billige Imitate und Kitsch am Ohrringständer. Dior und andere Edellabel verstehen unter Costume Jewellery eher die Mischung aus Gold und Silber mit Schmucksteinen, Acryl und anderen Materialien. Egal ob billig oder teuer, Modeschmuck fehlt auf keinem Schmuckständer mehr. So hat der Online-Fashion-Händler Net-a-porter sein Schmucksortiment im letzten Jahr verdoppelt. In der Fashionwelt gilt inzwischen die Formel: Je schlichter das Kleid, desto mehr Accessoires werden vom Ohrringständer und Schmuckständer genommen. Mit dem richtigen Schmuck wird jeder Look perfekt abgerundet.






