Cooldino

Riesling – ein deutscher Exportschlager

Die Weinbranche steckt in einer schweren Absatzkrise. Die weltweite Wirtschaftskrise, sowie die Klimaveränderungen machen den Winzern schwer zu schaffen. Zwar sind Kapitalanlagen in Wein-Fonds für Anleger momentan sehr attraktiv, von einem Investitionsproblem kann aber nicht gesprochen werden. Der Riesling als deutscher Exportschlager unter den Weinen, scheint von solchen Eruptionen verschont zu bleiben. Selbst die politische Diskussion um den Bau der Moselbrücke scheint die Attraktivität des Rieslings in keinster Weise zu stören, obwohl mit dem Bau der Brücke zahlreiche Winzer um die Standortvorteile ihrer Anbaugebiete fürchten. Doch im Ausland wird der deutsche Riesling für seine hervorragende Qualität sehr geschätzt. Die Nachfrage ist selbst in der Krisenzeit sehr hoch.

 

Hohe Wertachtung für deutschen Riesling

Ganz unverblümt können die deutschen Winzer behaupten, dass der beste Riesling aus deutschen Anbaugebieten stammt. Nur die deutschen Weinliebhaber sind nicht so sehr von ihrem eigenen Produkt überzeugt. Wohingegen der Riesling im Ausland unglaublich geschätzt wird, ist fällt das Urteil hierzulande es differenzierter aus. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Im Vergleich zu anderen internationalen Spitzenweinen ist der deutsche Riesling vergleichsweise günstig und liegt Preisdurchschnitt weit unter den italienischen und französischen Luxusweinen. Zwar ist die Nachfrage nach deutschem Riesling sehr hoch, andere deutsche Weine werden weltweit jedoch viel weniger zur Kenntnis genommen, auch wenn sich die Weine aus Deutschland in den letzten Jahrzehnten sehr stark verbessert haben. Doch davon profitiert bislang nur der Riesling. Der Riesling ist hier wie dort das Markenzeichen deutscher Qualitätsweine.