Pflegetipps für Uhren - Für ein längeres Uhrenleben
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- 28.09.2010
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Eine Uhr ist ein Präzisionswerk, ein Meisterwerk der Feinmechanik.
Dementsprechend wollen Uhren auch gut gepflegt werden, damit sie die Uhrzeit für lange Zeit richtig anzeigen. In der Garantiezeit kann die Uhr oder Teile der Uhr umgetauscht bzw. ausgetauscht werden, sofern ein Garantieanspruch besteht. Dieser erlischt bei unsachgemäßem Gebrauch der Uhr. Das wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn man mit dem guten Teil schwimmen geht, obwohl die Uhr nicht wasserdicht ist. Das gleiche gilt für Schäden durch Glasbruch, da diese in der Regel selbst verschuldet sind. Auch wenn die Batterie vom Besitzer getauscht wird und die Uhr dadurch Schaden nimmt, gilt der Garantieanspruch nicht. Im Zweifelsfall ist es also besser, die Batterie der Uhr durch einen Fachmann tauschen zu lassen. Das gilt insbesondere, wenn es sich um eine wasserdichte Uhr handelt.
Die Uhr vor Gefahren schützen
Die Langlebigkeit einer Uhr lässt sich steigern, wenn man einige Dinge berücksichtigt. Die Uhr sollte niemals Magnetfeldern und starker Hitze ausgesetzt werden. Überdies sind Stöße und Chemikalien zu vermeiden. Uhren, die nicht wasserdicht sind, dürfen selbstverständlich nicht mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in Berührung kommen, da diese das Uhrwerk beschädigen können. Ebenso können Temperaturschwankungen, Schweiß, Fette und Säuren die Uhr beschädigen. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollte sie abends vor dem Schlafengehen abgelegt werden. Wasserdichte Uhren müssen einmal jährlich von einem Fachmann überprüft werden. Möglicherweise haben die Dichtungen ein Leck, sodass die Wasserdichtigkeit beeinträchtigt wird und die Uhr über kurz oder lang Schaden nimmt.
Warum wasserdichte Uhren einmaljährlich überprüft werden sollten?
Wasserdichte Uhren sind mit speziellen Dichtungen ausgestattet. Bei diesen Dichtungen handelt es sich um Verschleißteile, die also einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen. Durch Säuren oder Laugen können diese Dichtungen angegriffen werden. Darüber hinaus kann die Wasserdichtigkeit auch beeinträchtigt werden, wenn die Uhr nicht den gewöhnlichem Temparaturen, sondern großer Hitze oder Kälte ausgesetzt wird.
Besonders Uhren, die regelmäßig auch beim Schwimmen oder Tauchen getragen werden, sollten einmal jährlich überprüft werden, damit gewährleistet ist, dass die Uhr noch wasserdicht ist. Ist das nicht der Fall, werden die Dichtungen erneuert. Selbst das Austauschen einer Batterie ist bei wasserdichten Uhren kein leichtes Unterfangen. Schließlich liegt die Batterie unter Dichtungen. Wenn diese nicht korrekt wieder eingesetzt oder mit scharfen Werkzeugen beschädigt werden, ist die Uhr nicht mehr wasserdicht. Möglicherweise dringen nur geringe Mengen Feuchtigkeit in das Uhrwerk. Doch genügt das schon, um in Inneren Rostprozesse auszulösen.
Eine wasserdichte Uhr verfügt über passgenaue Elemente. Diese können unter Umständen aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die sich je nach Temperaturschwankung verschieden ausdehnen. Die Dichtungen sind davon ebenfalls betroffen. Eine Uhr bleibt dementsprechend nicht für viele Jahre wasserdicht und muss aus diesem Grund regelmäßig überprüft werden, wenn man lange an ihr Freude haben möchte. Die maximale Belastbarkeit der Uhr wird in bar gemessen. Allerdings sagt diese Angabe nichts über die Tauchtiefe aus. Bei Bewegung im Wasser oder einem Sprung ins Wasser, ändert sich der Wasserdruck, sodass für kurze Zeit ein höherer Druck auf die Dichtungen entsteht. All das sind Kriterien, die den Alterungsprozess der Dichtungen in der Uhr beschleunigen können.






