Tetrahydrofuran
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- 30.09.2010
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Tetrahydrofuran wird als Lösungsmittel für Klebstoffe, PVC und Lacke verwendet. Auch ist es ein Zwischenprodukt bei der Polyamid und Polyesterherstellung. Tetrahydrofuran ist schwach Wassergefährdend. Die Selbstentzündungstemperatur liegt bei 321°C. Es ist löslich in Wasser. Tetrahydrofuran kann explosive Peroxide bilden. Mit starken Basen und anderen starken Oxidationsmitteln kommt es zu heftigen Reaktionen. Dabei besteht Explosions- und Brandgefahr. Beschichtungsmittel, Kunststoffe und Gummi kann angegriffen werden. Nach Genuss von Alkohol wird die toxische Wirkung stark verstärkt. Tetrahydrofuran kann eingeatmet oder verschluckt werden. Es reizt die Haut, die Atemwege und die Augen. Ab einer Temperatur von 20°C wird eine gefährliche Kontamination der Luft erreicht. Der Stoff trocknet die haut aus und es kommt zu Rötungen und Schmerzen. Das gleiche gilt für die die Augen. Einatmen und verschlucken führt zu Übelkeit, Husten, Schwindel, Hals- und Kopfschmerzen. Selbst bei kurzem Kontakt kann das die Schädigung des zentralen Nervensystems zur folge haben. Diese Schädigungen zeigen sich in Bewusstlosigkeit.
Offene Flammen oder Funkenbildung muss verhindert werden. Rauchen ist streng verboten. Tetrahydrofuran ist auch bekannt unter den Namen Tetramethylenoxid, 1,4-Epoxybutan, Oxacyclopentan und Oxolan.






