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Mietspiegel Deutschland als erste Orientierungshilfe

Wer wissen möchte, ob seine Wohnungsmiete noch im Rahmen der ortsüblichen Spanne liegt, sollte auf den Mietspiegel Deutschland zurückgreifen. Der Mietspiegel Deutschland gibt eine qualifizierte Übersicht über die Vergleichsmieten im frei finanzierten Wohnungsbau.

Herausgegeben werden solche Mietspiegel unter anderem von den Kommunen. Unterstützt werden die Gebietskörperschaften dabei von verschiedenen Interessensgruppen aus dem Immobiliensektor, also beispielsweise Mieter- oder Vermieterverbänden und Immobilienmaklern. In rund 450 der etwa 20.000 deutschen Gemeinden gibt es einen solchen Mietspiegel, der unter anderem Kategorien wie Lage der Immobilie, Anbindung an die städtische Infrastruktur, Baujahr, Qualität der Wohnungsausstattung und Energieverbrauch berücksichtigt.

All diese Kategorien fließen in den Mietspiegel Deutschland mit ein, um zu einem qualifizierten Urteil zu gelangen, wenn man eine Immobilie mieten möchte. In größeren Städten können die Mieten in den Stadtteilen teils deutlich voneinander abweichen, hier sind allerdings allgemeine Aussagen möglich. Im Städtevergleich gibt es, je nach Wohnlage, große Unterschiede. Vergleicht man beispielsweise im Mietspiegel Deutschland die Städte Hamburg und München, so stellt man fest, dass in Hamburg für eine 3-Zimmer Wohnung mit rund 70 Quadratmetern Fläche zwischen 5,80 Euro und 11,70 Euro je Quadratmeter fällig werden, abhängig vom Wohnwert und Baujahr der Immobilie. Handelt es sich um einen Bestandsbau, so sind die Mieten günstiger als bei einem Neubau-Erstbezug. In der bayerischen Landeshauptstadt dagegen liegen die Immobilienpreise für die gleiche Wohnung zwischen 8,50 Euro und 12,70 Euro pro Quadratmeter.