Cooldino

Gebrauch Und Herstellung Von Hypertufa

Hypertufa ist ein Stein ähnliches Material. Es ist sehr leicht und wird bevorzugt im Gartenbau verwendet. Erfunden wurde es für den Gebrauch in alpinen Gärten.

Hypertufa wird im Prinzip aus drei Teilen Portland Zement – Typ I, vier Teilen Torf und fünf Teilen Perlit hergestellt. Alle drei Bestandteile werden trocken zusammen gemischt. Anschließend wird kaltes Wasser hinzugefügt, bis eine Pudding artige Substanz entsteht. Das Gemisch wird dann auf eine Wand oder andere Steine aufgetragen. Nach dem Auftragen muss die Oberfläche gut austrocknen, was bis zu einer Woche dauern kann. Es sollten bis zu drei Schichten aufgetragen werden bis das Hypertufa ca 5mm dick ist. Hypertufa wird nicht nur zum Bestreichen von Wänden verwendet. Man kann auch leichte Blumenkübel, große Trittsteine, Gartendekorationen und Skulpturen daraus herstellen und Tröge pflanzen.

Gegenstände aus Hypertufa können leicht mit der Hand geformt werden. Aus flachen Pfannen kann man durch den Überzug mit Hypertufa Trittsteine herstellen. Mit Hypertufa überzogene Kartons eignen sich hervorragend als leichte Töpfe und Pflanzenbehälter. Das Material kann auch lackiert werden oder durch hinzufügen von weiteren Substanzen beim Mischen einen gewünschten Farbton erzielen. Es können z. B. Auch Muscheln oder Mosaiksteine für einen besonderen Ausdruck eingefügt werden.

Beim Herstellen von Gegenständen aus Hypertufa ist darauf zu achten, dass das Gemisch nicht ganz fest sondern immer noch etwas matschig sein sollte. Danach wird auf das Objekt ungefähr 1,5 cm Hypertufa aufgetragen. Das Objekt sollte danach mit einem Müllsack dicht verschlossen werden und für 3-5 Tage an einen sonnigen Platz gestellt werden. Nach dieser Zeit kann man das Objekt wieder aus dem Müllsack herausholen und dann vorsichtig von z. B. Dem Karton oder der Pfanne trennen. Es sollte sich leicht trennen lassen. Ansonsten sollte man es wieder in dem Müllsack dicht verschließen und noch weitere Tage an den sonnigen Platz stellen.

Der Vorteil ist, dass die äußere Schicht des Hypertufas verwittert und Moos, Pilze oder gar Farne darauf wachsen. Hypertufa ist porös und damit als Nährboden geeignet. Trotz dieser Beschaffenheit ist es stabil und löst sich in Wasser nicht auf. Gleichzeitig ist es aber nicht wasserdicht.

Hypertufa kann im Outdoor-Bereich unter verschiedenen Bedingungen verwendet werden. Im Winter ist es bis zu -30 °C widerstandsfähig, ohne eine Rissbildung befürchten zu müssen.

Mit der Zeit entsteht durch das verwitterte Aussehen und den Mooswuchs der Eindruck eines schon Jahre alten Zustandes. Dadurch kann der Charakter eines Gartens stark beeinflusst werden und ein natürliches Erscheinungsbild hinterlassen.

 

Was macht Hypertufa so besonders im Gartenbau? Wie man es richtig anwendet und was man dabei beachten muss finden sie jetzt auf http://www.hypertufagardenart.com/