Cooldino

Die Erfindung der Kaffeemaschine mit Filter

Schon seit Jahrhunderten schätzen Millionen von Menschen die anregende Wirkung und den angenehmen Geschmack von Kaffee. Dass deshalb zahlreiche Erfindungen gemacht wurden, um die Herstellung dieses kostbaren Getränks zu vereinfachen, ist daher nicht verwunderlich. Ursprünglich waren die Kaffeemaschinen noch lange nicht die Vollautomaten wie wir sie heute kennen. Auch die elektrische Kaffeemaschine hat erst sehr spät die privaten Haushalte erobert. Anfangs war das Kaffee kochen immer damit verbunden, dass zahlreicher Kaffeesatz im fertigen Getränk schwamm. Das war nicht nur ein optisches Problem, sondern wirkte sich natürlich auch auf den Geschmack aus. Denn je länger der Kaffeesatz im Wasser verbleibt, desto stärker wird der Kaffee auch. Ganz abgesehen davon, dass es äußerst unangenehm ist, Kaffeesatz im Mund zu haben und runterspülen zu müssen.  Daher entwickelten sich die ersten Filtermethoden. Anfangs waren Filter aus Papier, wie wir sie heute verwenden, noch völlig unbekannt. Aus diesem Grund wurden die Kaffeemaschinen mit Filter aus Stoff oder Metall ausgerüstet. Auch Porzellan Filter waren nicht unbekannt und wurden häufig eingesetzt. Allerdings waren diese Filter entweder nicht besonders gut im Filtern, da noch eine große Menge Kaffeesatz durch sie hindurch drang oder sie waren sehr langsam, wie zum Beispiel die Stofffilter. Erst 1908 wurde von einer Hausfrau in Dresden der Filter aus Papier entwickelt. Der gleichfalls nach dieser Dame benannte Filter „Melitta“-Papierfilter, wurde unmittelbar patentiert und der Melitta-Konzern gegründet. Die Papierfilter revolutionierten den Kaffeegenuss um ein Vielfaches. Papierfilter waren nicht nur sehr einfach, sondern auch äußerst Kosten günstig in der Herstellung und daher für viele private Haushalte rasch erschwinglich.