Nachhaltigkeitsfonds
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- 23.11.2010
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Häufigste Ausgestaltungsform des Nachhaltigkeitsfonds stellen offene Aktienfonds dar. Im Zuge der Auswahl der Wertpapiere für den Nachhaltigkeitsfonds werden bestimmte im Fondprospekt festgeschriebene Methoden wie Ausschlusskriterien, Positivauswahl, der Best in class Ansatz oder Themenfonds verwendet. Ob sich eine Investition in Nachhaltigkeitsfonds im Rahmen der Existenzgründung anbietet ist umstritten, da nicht empirisch geklärt ist ob durch diese Fonds höhere Renditen erzielt werden können.
Eine spezielle Form des Nachhaltigkeitsfonds stellt der Ökofonds dar. Grundlage von diesem ist es nur in Unternehmen zu investieren, die ökologische Ressourcen nach Nachhaltigkeitskriterien verwenden. Das bewusste darauf achten, dass Tätigkeiten und Produkte möglichst geringe Umweltbelastungen nach sich ziehen stellen solche Kriterien dar.
Mit der Investition in Nachhaltigkeitsfonds ergeben sich für Anleger verschiedene Einschränkungen bzw. Nachteile hinsichtlich der Gestaltung der Fonds. Das Investment in solche Fonds ist mit einem zusätzlichen Aufwand bei der Suche geeigneter Unternehmen verbunden. Das eingeschränkte Angebot an passenden Anlagen kann zu einer geringeren Diversifikation des Portfolios führen was wiederrum mit einer geringeren Risikostreuung verbunden ist. Darüber hinaus wird häufiger in kleinkapitalisierte Unternehmen investiert. Ein weiterer Mehraufwand gegenüber klassischen Investmentfonds ergibt sich aus der notwendigen Analyse der Einhaltung der ethischen Kriterien der investierten Unternehmen.
Durch die Schaffung von Nachhaltigkeitsfonds ergeben sich direkte und indirekte Wirkungen hinsichtlich der Erfüllung ethischer Ziele. Direkt ergibt sich durch den Erwerb von Mehrheitsanteilen die Möglichkeit auf die Unternehmenspolitik und die Geschäftsleitung Einfluss zu nehmen. Indirekt kann eine Aufwertung des Unternehmensimages von Unternehmen, die in ethischen Fonds enthalten sind, erfolgen.






