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Sehenswürdigkeiten in Dresden: Das Blaue Wunder

Dresden hat sicher viele Sehenswürdigkeiten, nicht zuletzt auf Grund seiner vielen erhaltenen barocken Gebäude. Doch Dresden hat noch mehr baulich interessante Dinge, zum Beispiel das blaue Wunder. Dabei handelt es sich zwar eigentlich um die Loschwitzer Brücke, welche die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet, aber weil sie über eine Strecke von fast 150 Metern keine Stützpfeiler hat, wurde sie in das Blaue Wunder umbenannt. Solch eine Strecke war um die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert nach Christi Geburt ein Wunder der Technik und so entstand zusammen mit der blauen Farbe der Brücke der Spitzname Blaues Wunder.

 

Die vielen Jahre sind aber nicht Spurlos an ihr vorbeigegangen und so ist sie heute nur noch für Fahrzeuge über 15 Tonnen zugelassen und wird bei Hochwassern über 7 Metern komplett für den Verkehr gesperrt. Heute ist die Brücke zu klein um den gesamten Verkehr zu fassen und so wurde die ebenfalls überregional bekannte Waldschlößchenbrücke als Entlastung geplant.

Hätten gegen Kriegsende nicht ein paar Dresdner aufgepasst, dann wäre die Brücke sogar gesprengt worden. Die Sprengsätze der SS waren schon befestigt und die Sprengung sollte den Vormarsch der Roten Armee verlangsamen, allerdings konnten Dresdner die Zündschnur durchtrennen und so blieb die Brücke erhalten.

Auch heute ist das Blaue Wunder noch sehr imposant und kann zum Beispiel mit einem schönen Ausflug an die Elbe kombiniert werden. Die Auslegerbrücke hat auf jeden Fall auch heute noch den Titel Blaues Wunder verdient und wird den Dresdnern auch noch lange erhalten bleiben, denn die Waldschlößchenbrücke kann und wird die Loschwitzer Brücke nicht komplett ersetzen.