Cooldino

Babys fördern und früh das Selbstbewusstsein stärken

In kaum einer Zeit machte man sich so viele Gedanken um die Förderung unserer Kinder wie heute. Die Förderung beginnt heute schon nach wenigen Monaten, Frühförderung ist das Stichwort für viele Eltern, um ihrem Kind nach Möglichkeit die besten Chancen bieten zu können. Doch muss ein Kind wirklich mit 2 Jahren Englisch sprechen lernen? Muss jedes Kind mit 2 Jahren trocken sein und ein Jahr später schon das erste Männchen mit Kopf, Bauch und Füßen malen können? Inwieweit überfordern wir in unserer Leistungsgesellschaft unsere Kinder mit Frühförderung, die nicht selten in Frühüberforderung umschlägt? Kommen Aktivitäten wie auf dem Spielplatz spielen und dort soziale Kompetenz erlernen nicht viel zu kurz? Klassische Freizeitangebote wie der Turnverein, Musikunterricht oder einfach draußen Ball spielen zu können oder Inliner fahren, ist das alles nicht mehr Förderung genug?

 

Die Ansichten gehen weit auseinander und einen klassischen Ratgeber der für alle Eltern und Kindern gilt, den gibt es sicherlich auch nicht. Ob man Babys fördern muss, in dem man schon mit den Allerkleinsten Gruppen besucht, ist sicherlich Ansichtssache. Eine Idee Babys zu fördern stammt von einem tschechischen Professor. Er ist der Ansicht, dass man Babys früh fördern sollte, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Pekip-Gruppen nennt sich seine Idee, im Familienportal familie-kompakt.de kann man diese Methode näher kennenlernen und sich selbst eine Meinung bilden, ob es wirklich Sinn macht, dass Babys in Gruppen lernen sollen oder müssen.

Eine Überlegung ist es sicherlich wert einmal darüber nachzudenken, ob in einer Zeit der extremen Fördermaßnahmen nicht viel wichtigere Dinge wie Familienleben, soziale Kompetenz im eigenen Umfeld, gemeinsame Zeiten mit den Eltern, viel zu kurz kommen. Schmusen, kuscheln, im Kinderzimmer spielen, die Welt entdecken in vertrauter Atmosphäre mit den Eltern, Babyschwimmen, all dies sind Dinge die man mit seinem Kind entdecken kann und die ebenfalls die Entwicklung des Kindes fördern. Allerdings ohne jeglichen Gruppenzwang und Vergleichsmöglichkeiten was andere Kinder können und das eigene Kind nicht. Diesen Aspekt sollte man nicht außer Acht lassen, denn diese Vergleiche werden automatisch angestellt und werden der individuellen Entwicklung des Kindes nicht gerecht.