Brechts Leben des Galilei
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- 17.03.2011
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Das Werk "Leben des Galilei", verfasst von Bertolt Brecht, ist aus dem heutigen Deutsch-Unterricht an Hochschulen nicht mehr weg zu denken.
Insgesamt ist das Schauspiel in 15 Bilder unterteilt. Jedes Kapitel wird mit einem kleinen Gedicht eingeleitet. Die Geschichte erstreckt sich über eine Spanne von 28 Jahren und wechselt zwischen Florenz, Rom und Venedig.
Das Werk handelt vom genialen italienischen Forscher Galileo Galilei im 17. Jahrhundert, welcher versucht seine Erkenntnisse und Forschungsergebnisse über das kopernikanische Weltbild den Gelehrten der Stadt Padua zur Schau zu stellen. Dessen ungeachtet missbilligt er durchweg die Macht und Ansicht der Kirche, nachdem die Erde Kern des Universums ist und auch immer bleiben wird. Obwohl der italienische Dichter und Philosoph Giordano Bruno wegen diesen Aussagen Opfer der Inquisition geworden ist, versucht er wagemutig seine Forschungen weiter fortzuführen, bis er letztlich 1633 dem Druck der Kirche nachgibt und für den Rest seines Lebens unter Hausarrest gestellt wird. Jedoch verfasst er dank dieser völligen Abgeschiedenheit seine Discorsi, die in der heutigen Wissenschaft als Elastizitätstheorie und Kinematik weithin bekannt geworden ist.
Dank der Themenstellung des Buches ist die Fragestellung trotz des historischen Alters immer noch sehr aktuell: "Hinterfrage ich was andere behaupten, oder glaube ich blind?"
Durch diese Interpretationsvielfalt werden Schüler auch noch in vielen Jahren eine Textinterpretation zu Brechts Werk als Klausur bearbeiten müssen. Weitere Informationen und Hilfestellungen zu einer erfolgreichen Prüfung finden Sie auf http://www.brecht-galilei.de






