Bisphenol A
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- 30.03.2011
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Im Alltag stößt man auf Bisphenol A vor allem in Verbindung mit Polykarbonat in transparenten Plastikgegenständen wie Nahrungsmittelverpackungen, Getränkepackungen, Babyflaschen und Haushaltsgegenständen. Auch viele Plastikteile im Auto sind unter anderem aus Bisphenol A hergestellt. Weiter findet es sich in den Epoxyharzen, mit denen viele Gränkedosen und Nahrungsmitteldosen beschichtet sind, sowie in Klebstoffen, Lacken, Farben und vielen Do-it-yourself Handwerks-Produkten. In seiner ursprünglichen Form wird Bisphenol A unter anderem bei Thermopapier und Zahnfüllungen eingesetzt.
Bisphenol A ist in die Kritik geraten, da es eine hormonell aktive Substanz darstellt und somit potentiell gesundheitsschädlich ist.
Dies wurde vor allem im Zusammenhang mit der Verwendung der Chemikalie in Trinkflaschen für Babys kritisiert. Eine gesundheitsschädigende Wirkung ist jedoch noch nicht endgültig wissenschaftlich nachgewiesen. In jedem Fall aber verfügt die chemische Verbindung über eine dem Hormon Östrogen vergleichbare Wirkung. Die Freisetzung von Bisphenol A wird durch Hitze begünstigt.
Bisphenol A schmilzt bei ca. 155 Grad Celsius.
Bei Zimmertemperatur hat es die Form von hellem Pulver bzw. Flocken, Schuppen oder auch Kristallen.






