Aktuelle Trends der Schuhbranche
- keine Bewertung
- 31.03.2011
- 364 Hits
- Fehler melden
- Weiterempfehlen
Wie überall auf der Erde ist nach der Finanzkrise nichts mehr so als es einst war. Und so gerade auch in der Schuh Branche und verblüffender Weise ebenfalls bei den Verbrauchern zu Hause. Erst kürzlich sind zu exakt diesen beiden Themen zwei neue Studien vorgestellt worden.
Die eine Untersuchung befasst sich explizit mit dem Thema wie sich der Schuhmarkt an sich, ergo die
Schuh-Branche in den letzten Jahren verändert hat. Die zweite hingegen damit, welche neuen Anforderungen und Wünsche die Endverbraucher unterm Strich an die Schuh-Industrie haben und ebenfalls mit ihrem Kaufverhalten. Diese Studien sind logischerweise auf keinen Fall ausschließlich für Manager der Schuhbranche wichtig, sondern auch für die Endverbraucher, da diese ja ein Stimmungsbild ausdrücken. Und es genauso stets lehrreich ist zu verstehen, wie man sich denn in Wirklichkeit im Verhältnis zum Rest des Volks verhält.
In der ersten Auswertung, die sich vorrangig mit den Unternehmen befasst, kann man erkennen, dass
vorrangig Firmen mit vertikalen Strukturen klare Sieger der Kriese sind. Als Ausführung gibt sie an, dass diese Firmen Vorteile bekamen indem, dass jene ihre Strukturen optimiert haben und folglich ihre Effizienz steigern konnten. Übrigens gilt jene Tendenz für alle Segmente von kostengünstig bis teuer.
Zusätzlich zeigt sich etwas was Experten im Allgemeinen als Polarisierung bezeichnen:
Der Markt verlagert sich fort von der Mitte verstärkt zu den extremen Preisen. Das soll heißen, die Menschen erstehen nicht länger mittelpreisige Schuhe, sondern beginnen sehr hochpreisiges Schuhwerk zu erstehen oder besonders billige. Somit sinkt logischerweise der Durchschnittspreis für Schuhe und das ehemalige Billig-Segment ist zur Zeit der Mittelpunkt.
Gleichermaßen haben sich abermals entsprechend wie in allen bisherigen Krisen Marken als gute Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg heraus kristallisiert. Zudem seien die Preise im Schuh-Markt
vergleichsweise stabil geblieben. Wohl gäbe es insgesamt Verluste von 1,4 Prozent, allerdings ist das vor dem Hintergrund der Finanzkrise auf keinen Fall ein verheerender Verlust.
Die 2. Studie die sich mit dem Endverbraucher befasste, konnte eruieren, dass lustigerweise Männer eher dazu tendieren mehr Geld für Schuhe zu verpulvern, wohingegen Frauen sich eher für eine billigere Wahl entscheiden. Allerdings muss zu dieser Gelegenheit angemerkt werden, dass Frauen zwar billigeres Schuhwerk erstehen, jedoch auch viel öfter. Zudem sind Frauen öfter Kunde in einem Schuhe Online Shop. Jene Tendenz gilt nur für die breite Masse an sich. Schaut man sich das obere Segment separiert an, so ist zu erkennen, dass hier die Frauen diejenigen sind, die viel mehr Geld für ihre Schuhe ausgeben. Zusammengefasst bedeutet dies, dass wenn Frauen gute Schuhe erwerben, es sich um aufallend teure Schuhe handelt. Andere aufschlussreiche Zahlen innerhalb dieser Untersuchungen sind, dass eine Frau im Laufe ihres Lebens circa 20.000 € für Schuhe ausgibt. Übrigens sehr viel weniger als ein Raucher während seines Lebens fürs Tabakrauchen ausgibt.
Und abschliessend: Der Durchschnittspreis für ein Paar Schuhe liegt mittlerweile bei 43 €.






