Was versteht man unter Value Proposition?
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- 26.04.2011
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Die Value Proposition von einem Geschäftsmodell beschreibt somit den Wert und damit auch den Nutzen, welcher ein Kunde durch dieses Modell erhält. In dieser Hinsicht richtet sich die Value Proposition an zwei verschiedene Seiten. Auf der einen Seite ist dies natürlich der Kunde, der mit der Value Proposition beschrieben bekommt, welchen Nutzen er bekommt. Somit steht hier die Nutzengenerierung und nicht das Produkt im Vordergrund. Dabei sollte es eine genau Festlegung der Ansprüche des Kunden geben, so dass damit auch genau definiert werden kann, welche Aktivitäten von einem Unternehmen geboten werden. Diese vorher festgelegte negative Auswahl, ist die Grundlage für die Unternehmensfokusierung. Die zweite Gruppe, die angesprochen wird ist die der Wertschöpfungspartner. Somit ist die Value Proposition auch eine entschiedene Beschreibung für den Wertschöpfungspartner. Somit enthält das Nutzenversprechen auch den Nutzen für Lieferanten und Komplementäre, welche ebenfalls einen Nutzen aus diesem Geschäftsmodell ziehen. Auf diese Weise werden sie motiviert ein Teil dieses Geschäftsmodells zu werden.
Insgesamt kann man die Value Proposition also als einen Mix aus verschiedenen Dingen ansehen. Zu diesen Dingen zählen Preis, Produkt und Dienstleistungen. Außerdem spielen auch Imagefaktoren eine große Rolle bei der Value Proposition. Das Ziel eines jeden Unternehmens sollte es sein, dass die Value Proposition so gut wie möglich ist und dem Kunden sowie den Teilhabern somit etwas gutes geboten wird. Auf diese Weise erhalten sie eine Anreiz an dem Geschäftsmodell teilzunehmen und ihren Nutzen aus diesem zu ziehen. Die Value Proposition sollte also auf keinen Fall verachtet werden.






